Türkische FaschistInnen marschierten durch Kölner Innenstadt

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

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12.04.2016, Köln. Circa 300 türkische FaschistInnen marschierten am vergangenen Sonntag durch die Kölner Innenstadt und versuchten immer wieder, eine Gegendemonstration türkischer, kurdischer und deutscher Gruppen anzugreifen. Eine bisher unbekannte »Initiative Friedensmarsch für die Türkei-AYTK (Europäische Neue Türken Komitee – Avrupa Yeni Türkler Komitesi)« – hatte die Demonstration unter anderem in Köln organisiert. Während die deutschsprachige Überschrift des Aufrufs „Protest gegen den Terror der PKK und des IS“ hieß, war der türkische Slogan schon erheblich deutlicher:“Alles für das Vaterland – Märtyrer sind unsterblich – Das Vaterland ist unteilbar“. So war ein Großteil der TeilnehmerInnen den faschistischen „Grauen Wölfen“ zuzuordnen, wie immer wieder durch Handzeichen signalisiert wurde. Ein chaotischer Polizeieinsatz führte mehrfach dazu, dass die rechte Demonstration in die Nähe der GegendemonstrantInnen gelang, die immer wieder mit Flaschen beworfen wurden, ohne dass die Polizei eingriff. Festnamen wurden allerdings reichlich auf Seiten der linken DemonstrantInnen getätigt. Gegen 18:00 Uhr wurde die äußerst aggressive Demonstration der türkischen Rechten von der Polizei Richtung Ebertplatz abgedrängt.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Gegendemonstraten*innen

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Bozkurt = Der Graue Wolf = Türkische Faschisten

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Das ist alles nur geklaut…

01Wer braucht noch Daily Soaps, wir haben ja Pro NRW.Vor dem Bonner Amtsgericht kam es gestern auf den Tisch:

Der ehemalige Bonner Ratsherr für Pro NRW, Detlef Schwarz, hatte 2014 sein Ratsmandat an Christopher von Mengersen verkauft. In einer schriftlichen Vereinbarung hatten die beiden festgelegt, dass Schwarz bis zum Ende der Ratsperiode monatlich 560,- € von von Mengersen bekommt, also ca. 30.000,-€. Nicht schriftlich festgelegt, aber ganz offensichtlich so vereinbart hatten die beiden, dass Schwarz dafür sein Ratsmandat an von Mengersen abtritt. Das Problem: Nach der ersten Rate stellte von Mengersen seine Zahlungen ein, worauf Schwarz nun vor Gericht zog, um das ausstehende Geld einzutreiben. schwarz

Für den Richter des Amtsgerichtes war die Sache allerdings klar:„Für mich ist das ein Mandatsverkauf“, so Richter Stollenwerk, und damit sittenwidrig. Der Klage von Schwarz wird demnach nicht stattgegeben, das Urteil wird am 03.02. 2016 gefällt. Ob dieser Kuhhandel für von Mengersen noch weitere Konsequenzen hat, wird nach Auskunft des Stadt-Vizesprechers nach Erhalt des Urteils geprüft werden.

Pro-NRW versinkt im Chaos – Parteiausschlussverfahren gegen Dominik Roeseler

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©Kein Veedel für Rassismus: Bastian Pufal zerlegt Pro NRW

Es geht zu wie in einer schlechten Seifenoper bei Pro NRW. Auf der Vorstandssitzung am 10.02.16 muss es heiß hergegangen sein. Beleidigungen, verbale und körperliche Attacken zwischen Bastian Pufal, Horst Roeseler und anderen Pro NRWlern waren offen-sichtlich eskaliert. Hier ein Auszug aus Dominik Roeselers Schilderungen:

„Und gestern war es also wieder Bastian Pufal, der Vorstandsmitglieder in übelster Art und Weise beschimpfte, bespuckte und körperlich anging. Aus einem beiläufigen Gespräch nach der Vorstandssitzung heraus eskalierte Pufal eruptiv und beleidigte das Vorstandsmitglied Holm Teichert u.a. als „Hurensohn“ und drohte mit Gewalt. Kurze Zeit später rannte er im manischen Wahnsinn durch die Geschäftsstelle und brüllte lauthals in übelster Gossenmanier herum. Dabei rief er auch antisemitische Parolen. Weiterlesen

Es knallt schon wieder bei „Pro NRW“

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Es hat mal wieder geknallt bei „Pro NRW“, wohl im wahrsten Sinne des Wortes. Heute schreibt Dominik Horst „Hogesa“ Roeseler auf seiner Facebook-Seite:

+++EKLAT NACH PRO NRW-Vorstandssitzung+++

„Heute ist es erneut zu einem Eklat mit Handgreiflichkeiten und wüsten Beschimpfungen gekommen. Wieder war es nach einer Vorstandssitzung. Wieder war es Bastian Pufal. Und wieder unterlässt es der Parteivorsitzende Markus Beisicht die Konseqzenzen zu ziehen.
Ich werde jetzt eine Nacht darüber schlafen und mich morgen im Laufe des Tages ausführlich zu Wort melden. Fakt ist:
In dieser Art und Weise sowie mit diesem Vorsitzenden geht es nicht weiter.“

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Wir dürfen gespannt sein, wer am Ende übrig bleibt. Übernimmt Roeseler das Ruder bei „Pro NRW“ oder schmeißt Beisicht ihn raus und macht mit seinen letzten 5 Getreuen weiter? So oder so, es macht Spaß zuzusehen, wie „Pro NRW“ (endlich) untergeht.

Neujahrsempfang von „Pro Köln“

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: "Pro Köln" inmitten der Pegida-Randale-Demo vom 09.01.2016 in Köln. Rechts die Reichskriegsflagge, wie sie von 1933-1935 benutzt wurde.

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: „Pro Köln“ inmitten der Pegida-Randale-Demo vom 09.01.2016 in Köln. Rechts die Reichskriegsflagge, wie sie von 1933-1935 benutzt wurde.

Am 24.01.2016 findet der Neujahrsempfang von „Pro Köln“ statt. Ab 10:30 h ist Einlass in den Theo-Burauen-Saal im Spanischen Bau des Kölner Rathauses. RednerInnen sind neben „Pro Deutschland“-Chef Manfred Rouhs, VertreterInnen der rechtspopulistischen Parteien FPÖ, des Vlaams Belang und von Alsace d’abord.

Weitere Infos folgen!

AfD – und Tschüss

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35 AfD-lerInnen verteilten heute auf dem Bahnhofsvorplatzvorplatz rassistische Propaganda unter dem Motto „Deutsche Staatsgrenzen schützen, Zuwanderung kontrollieren, Dublin konsequent umsetzen“.

Antifaschistische Proteste gab es leider nur wenige, dafür aber kreative. Der Bahnhofsvorplatz wurde großflächig per Kreide mit Parolen gegen die AfD und gegen Rassismus bemalt.

 

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Hat „Pro NRW“-Generalsekretär Christopher von Mengersen sein Bonner Ratsmandat gekauft?

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: C. von Mengersen

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: C. von Mengersen

Am 23.02.2016 26.01.16 27.01.16 (Termin zum zweiten Mal verschoben) findet vor dem Bonner Amtsgericht eine Verhandlung in einem Rechtsstreit zwischen Christopher von Mengersen und Detlef Schwarz statt. Im Raum steht offensichtlich die Frage, ob Mengersen sein Ratsmandat von Detlef Schwarz abgekauft hat, und eine daraus resultierende, nicht beglichene Leistung. Mengersen soll eine Schuldanerkennung abgegeben haben, in der eine monatliche Zahlung an Schwarz vereinbart worden war.

Das würde bedeuten, dass Schwarz 2014 sein Ratsmandat gegen Geldzahlungen an Mengersen abgetreten hat. Nach dem Streit zwischen Schwarz und „Pro NRW“ und seinem Austritt aus der Partei hatte Mengersen demnach seine Zahlungen eingestellt.

Nun ja, wenn man schon nicht gewählt wird, dann muss man eben mit Geld nachhelfen. Geld scheint generell der Hauptgrund für von Mengersens Beliebtheit bei „Pro NRW“ zu sein. Bei der Kommunalwahl 20014 soll von Mengersen größere Summen für den Wahlkampf bereitgestellt haben. Genützt hat es allerdings nichts.  Weiterlesen

Bilder – Kundgebung & Flashmob

400 Menschen nahmen heute an der Kundgebung „Flüchtlinge gegen Sexismus und
Rassismus“ teil. 250 beteilgten sich an dem „Flashmob gegen rassistische Gewalt“.
Ein ausführlicher Bericht folgt.

 

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo:  Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo:  Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

 

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Flashmob

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flashmob

 

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Seit letzter Woche veranstaltet eine selbsternannte „Bürgerwehr“ aus Hooligans, Menschen aus dem Türstehermilieu und organisierten Neonazis regelrechte Treibjagden auf migrantisch aussehende Menschen in der Kölner Innenstadt.  Sie scheinen zu glauben die Geschehnisse in der Silvesternacht rechtfertigen willkürliche Gewalt. Wir wollen am Samstag klar, deutlich und laut sagen: Das ist nicht so!
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4000 gegen Sexismus und Rassismus

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Kundgebund von „Köln gegen Rechts“ auf dem Breslauer Platz

Um 12h begann die Kundgebung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses „Köln gegen Rechts“ mit einigen tausend Teilnehmer/innen. Um 13h stießen etwa 1000 Frauen vom Flashmob „Gegen Männergewalt“ dazu.

Zahlreiche Rednerinnen verurteilten die sexuellen Übergriffe an Silvester in Köln. Sie machten deutlich, dass sexuelle Gewalt von Männern nicht an Herkunft und Religion gebunden ist und kritisierten ausdrücklich den Versuch von Pegida und anderen Rassisten/innen die Empörung über die sexuellen Übergriffe für rassistische Hetze zu instrumentalisieren.

Auf der anderen Seite des Breslauer Platzes versammelten sich etwa 1300 Pegidas, die ihr sexistisches Weltbild mit Parolen wie „Antifa Hurensöhne“ auf den Punk brachten. Die Pegida Versammlung bestand zum größten Teil aus Nazis und Hooligans aus dem Hogesa Spektrum. Viele der Teilnehmer waren betrunken und äußerst aggressiv.

Der Demonstrationszug der Nazis wurde nach etwa 300 Metern von der Polizei wegen Böllerwürfen und Vermummung gestoppt. Es kam zu zahlreichen Flaschenwürfen auf die Polizei und einem Wasserwerfereinsatz. Die Demo wurde daraufhin aufgelöst.

Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ beendete seine Kundgebung mit einer Demonstration von über 1000 Leuten zum Westbahnhof.
Wir freuen uns, dass so viele Menschen in Köln auf unserer Kundgebung ein deutliches Zeichen gegen Sexismus und Rassismus gesetzt haben und sich der rassistischen Hetze von PEGIDA und Nazi-Hooligans entschieden entgegengestellt haben.

Antifaschistisches Aktionsbündnis „Köln gegen Rechts“

 

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Kundgebung von „Köln gegen Rechts“

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Kundgebung „Köln gegen Rechts“

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Teilnehmer der PEGIDA Demo greifen Polizisten an.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Demo von PEGIDA NRW war nach 150 m vorbei.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Teilnehmer*innen von PEGIDA NRW.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Wen grüßt denn dieser Vollpfosten?

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Demospitze von „Köln gegen Rechts“ mit dem Ziel Westbahnhof.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Etwa 1000 Personen nahmen an der Demo durch die Stadt Richtung Westbahnhof teil.