Identitäre und andere Rechtsextreme im Kölner Norden

In Köln-Longerich und in Niehl im tauchen in letzter Zeit Postwurfsendungen der „Identitären Bewegung“ auf oder werden Aufkleber verklebt. Hinter dieser „Bewegung“ versteckt sich eine (neu-)rechte Gruppierung, die versucht, im Dunstkreis zwischen Konservatismus und Neonazismus junge Menschen anzuziehen. Ihre vermeintlich harmlos klingenden Parolen kaschieren nur ihren rechtsextremen Kern. So behaupten sie beispielweise, Migrationsströme seien gezielt gelenkt, um die einheimische Bevölkerung zu verdrängen. Auch wenn die „Identitäre Bewegung“ eher ein überschaubares Grüppchen ist, sind sie bestens im neurechten Milieu vernetzt, etwa mit der Jugendorganisation der AfD.
Am Tatort des rassistischen Überfalls auf einen jungen Mann an der Kreuzung Escher Strasse/Äussere Kanalstrasse und auf Stromkästen im Blücherpark taucht ein mit Schablone gespraytes Symbol der „Identitären“ auf. Übrigens haben die Sprayer die Schablone dummerweise spiegelverkehrt gehalten.
Auf der Veranstaltung wollen wir über die „Identitäre Bewegung“ aufklären und besonders ihre Aktivitäten in Köln, auf der Hohenzollernbrücke, am Ebertplatz und um die Fachhochschulen Südstadt und Deutz unter die Lupe nehmen. Auch weitere rechtsextreme Aktivitäten im Kölner Norden werden Thema sein.
Wir freuen uns für den Abend einen Referenten der „Informations- und Bildungsstätte gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln“ (ibs) gewonnen zu haben.
In der stadtweiten Initiative „Kein Veedel für Rassismus“ versuchen wir, überall dort einzuschreiten, wo Rechtsextreme aktiv werden. Alle sind eingeladen, mit uns die Augen offenzuhalten und jedem Versuch entgegenzutreten, gesellschaftliche Probleme für rechtsextreme Hetze zu missbrauchen.
Im Falle rechtsextremer , rassischer, sexistischer oder homophober Äusserungen während der Veranstaltung, werden wir von unserem Hausrecht Gebrauch machen.

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