JETZT SEID IHR ALLE GEFRAGT

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

ihr habt massenhaft diese Seite angeklickt und geholfen, die Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“ zu verbreiten. Das ist großartig. So ist es uns bisher gelungen, den Wahlkampf von „Pro Köln“ zu einem mittleren Desaster zu machen.

Aber jetzt seid ihr alle gefragt:
„Pro Köln“ betreibt diesen Wahlkampf mit extrem rassistischen Parolen wie „Wut im Bauch, lass es raus“, „Angsttraum Stadt – Wir haben’s satt“ (mit durchgestrichener Moschee) oder „Bürgermut stoppt Asylantenflut“. Wie wir verstehen viele das als eine direkte Aufforderung zu rassistischer Gewalt. Mit diesen Parolen wollen „Pro Köln“ und „Pro NRW“ am 23.05. als Wahlkampfabschlusskundgebung mit einer „Lichterkette“ vor zwei Flüchtlingsunterkünfte in Köln-Riehl ziehen.
Viele von uns erinnern sich an die Zeit vor 20 Jahren, als ähnliche Parolen dazu führten, dass fast täglich Unterkünfte von AsylbewerberInnen oder Häuser von MigrantInnen brannten, und es Dutzende Tote gab. Das ist den führenden Köpfen von „Pro Köln“ sehr wohl bewusst, schließlich hatten einige von ihnen Anfang der 90er Jahre u.a. beste Kontakte ins Millieu der Attentäter von Solingen. „Pro Köln“ spielt mit ihren Wahlslogans bewusst mit dem Feuer.

Lassen wir diese rassistische Hetze nicht zu. Unterstützt uns und kommt am 23.05. um 15:00 h nach Köln Riehl, Riehler Gürtel/Esenbeckstraße. Wenn wir die Straßen rechtzeitig füllen, ist kein Platz mehr für „Pro Köln/Pro NRW“!

Foto:
In Solingen kamen 1993 bei einem Brandanschlag 5 Angehörige der Familie Genc ums Leben. Die Attentäter trainierten in der Solinger Kampsportschule Hak Pao, die von Bernd Schmidt geleitet wurde. Schmidt war maßgeblich am Aufbau der rechtsextremen Szene von Solingen beteiligt. Im Prozess um den Anschlag entpuppte er sich als V-Mann des Verfassungsschutzes. Das Bild zeigt Bernd Schmidt (Trainingshose mit der Aufschrift „Group“) 1992 mit einer Gruppe aus der Kampfsportschule Hak Pao vor dem Kölner Senatshotel. Dort stellten sie den Saalschutz für einen Kongress der rechtsextremen „Deutschen Liga“. Einer der führenden Köpfe der Deutschen Liga war der heutige Vorsitzende der „Bürgerbewegung Pro Köln“, Markus Beisicht.