„Pro Köln“ stört Einweihung des Felix-Rexhausen-Platzes

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Einweihung
© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Einweihung

Am heutigen Morgen wurde zwischen Eigelstein und Hinterausgang des Bahnhofes offiziell ein kleiner Platz nach dem schwulen Journalisten und Mitgünder der deutschen Sektion von Amnesty International, Felix Rexhausen, benannt. Etwa 70 Menschen folgten der Einweihung.

„Pro Köln“ hielt mit einem Dutzend Anhänger/innen unter dem Schutz einer Polizeihundertschaft gerade mal 30 Meter entfernt eine Kundgebung gegen die Einweihung ab.  

Markus Wiener, „Pro Köln“, der vor nicht allzu langer Zeit wegen der Veruntreuung von Sitzungsgeldern des Stadtrats verurteilt worden war, ereiferte sich über moralische Unanständigkeit und die „Homolobby“.

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Verdecktes Schild
© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Verdecktes Schild

Mehrere Antifaschist/innen die ihre Unmut zu „Pro Köln“ kundtun wollten, wurden von der Polizei immer wieder auf großen Abstand gehalten, mit der Begründung, dass die Kundgebung von „Pro Köln“ nicht gestört werden dürfe. Dass „Pro Köln“ mit ihrer völlig überdimensionierten Anlage die Eiweihungsfeier erheblich störte und übertönte, war der Polizei jedoch egal. Absurde Züge nahm das Ganze dadurch an, dass die Polizei die Schutzzone von „Pro Köln“ so weit ausweitete, dass bei einem der beiden neuen Platzschildern die Verhüllung nicht abgenommen werden konnte. Der Schutz von wirklich jeder auch noch so kleinen Nazikundgebung scheint in den Augen der Kölner Polizei absolute Priorität zu haben, sogar noch vor einer offiziellen städtischen Einweihung dieses Platzes am Tag der Menschenrechte.

 

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Markus Wiener, "Pro Köln"
© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Markus Wiener, „Pro Köln“
© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Michael Gabel, "Pro Köln"
© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Michael Gabel, „Pro Köln“