Zerfallserscheinungen bei Pegida nach Flopp in Köln

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Sebastian Nobilé und Melanie "Es ist unerhbelich, ob es den Holocaust gegeben hat" Dittmer auf der Kögida-Kundgebung.
© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Sebastian Nobilé und Melanie „Es ist unerhbelich, ob es den Holocaust gegeben hat“ Dittmer auf der Kögida-Kundgebung.

„Mit dem heutigen Tag trennen wir uns von unserer bisherigen Pressesprecherin Melanie Dittmer…“ lautet die aktuellste Pressemitteilung von „PegidNRW“. Offensichtlich hat es ordentlich gerappelt im Karton nach der desaströsen Veranstaltung in Köln am Montagabend.  „Pegida“ will mit dem Rausschmiss von Melanie Dittmer („Es ist völlig unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat..“) wohl versuchen, das eigene Image aufzupolieren und die zu offensichtlichen Nazikader los zu werden. Mit der Ernennung von Sebastian Nobilé als Nachfolger gerät Pegida aber eher vom Regen in die Traufe, ist dessen politische Karriere doch nicht wesentlich weniger eindeutig. Nach einiger Zeit im Umfeld von „Pro Köln/NRW“ war Nobilé längere Zeit bei der Kölner Abteilung der „German Defence League“ aktiv, um dann zu den „Identitären“ zu wechseln. „PegidNRW“ hat heute alle Demonstrationen in Köln und Bonn abgesagt und will zukünftig wöchentlich in Düsseldorf marschieren. Damit kann Köln mit der riesigen Gegendemonstration einen großen Erfolg verbuchen, aber jetzt heißt es: Auf nach Düsseldorf zur Unterstützung der Düsseldorfer FreundInnen, und weg mit „Dügida“ und „PegidNRW“!