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Mülheim

MÜLHEIM, KEIN VEEDEL FÜR RASSISMUS Wir sind Menschen, die im Bezirk Köln Mülheim wohnen oder ein persönliches Interesse an Mülheim ihr Eigen nennen und kommen aus unterschiedlichen Kontexten. Uns eint der Wunsch, in Mülheim eine Stimme zu sein, die sich für ein Zusammenleben einsetzt, in dem Rassismus, Nationalismus, Fundamentalismus und Sexismus keinen Platz haben. Wir wollen in Köln Mülheim in einer friedlichen Nachbarschaft mit anderen Menschen leben, egal wo sie herkommen, egal welcher Religion sie sich zugehörig fühlen und verwehren uns gegen den Versuch verschiedener politischer Gruppierungen, auszugrenzen und zu diffamieren. Wir sind überparteilich und keiner Religion verpflichtet. Wir arbeiten vor Ort mit allen Gruppen zusammen, die sich mit uns für die vorgenannten Ziele einsetzen. WIR MISCHEN UNS EIN. In Wahlkämpfen der letzten Jahre haben wir durch Infostände, Diskussionen und Kulturprogramme u.a. auf dem Wiener Platz gezeigt, wie wir uns das Miteinander in unserem Veedel vorstellen. Wir werden dies bei der kommenden Bundestagswahl wieder tun. WIR REDEN MIT. In der Bezirksvertretung haben wir verschiedene Anträge zu unterschiedlichen Themen gestellt, die das Ziel haben,  das Leben …

Vielleicht Astronaut nächstes Jahr?!

In diesem Jahr ist im Kareval alles anders – er fällt regelrecht aus.
Trotzdem möchten wir Euch auf diesem Wege daran erinnern, dass
„Blackfacing“ und stereotypisierende Kostüme für People of Colour
verletzend sind und im Kölner Karneval tabu sein müssen!

Alaaf und viel Freude mit schönen buten Kostümen – dieses Jahr leider zu Hause! Lasst Euch nicht unterkriegen!

Antirassistisches Sommerkino

In der Kölner Uraufführung präsentiert das Antirassistische Sommerkino den Film „Spuren – Die Opfer des NSU“. Ein Film von Aysun Bademsoy. Nach der Filmvorführung wird es ein Gespräch mit der Regisseurin, der Aktivistin Emilene Wopana Mudimu, einem*r Vertreter*in der Initiative „Keupstraße ist überall“ und dem Journalisten Sakher Al Mohamad geben. Moderiert wird der Abend von Şeyda Kurt.

Argumente gegen die AfD

1. EINE PARTEI FÜR RECHTSEXTREME Nicht nur in den ostdeutschen Landesverbänden tummeln sich in der AfD ehemalige und aktive Nazis. Auch in Köln arbeitet die AfD mit Rechtsextremen zusammen. Aktivist*innen der sogenannten „Identitären Bewegung“ („IB“) nehmen Posten bei der AfD ein. Die „IB“ ist eine Organisation, die seit April 2019 vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet wird. Sie werden überwacht, da ihre „Positionen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind“. Sie reden die Bedrohung durch eine „Islamisierung“ herbei, reden von „Ethnopluralismus“ und einem „Rassismus ohne Rassen“. Über das Online-Portal „Fritzfeed“ (inzwischen „Flinkfeed“) gibt es auch eine enge Kooperation der AfD-NRW und Aktivisten der IB-Ortsgruppe Köln. An nicht öffentlichen Stammtischen der rechtsextremen Burschenschaft „Germania“ nahmen Kölner AfD-Funktionäre an Feierlichkeiten regelmäßig teil und erhielten Raum für eigene Treffen. Die Liste dieses extrem rechten Netzwerks ließe sich endlos fortsetzen. Fazit: Die Kölner AfD bietet Rechtsextremen eine Karrierechance und eine Plattform für Hetze. Wir sagen: Keine Stimme für Rassist*innen. 2. GUT FÜR REICHE – SCHLECHT FÜR ALLE, DIE WENIGER HABEN! Um Wähler*innen anzulocken, behauptet die AfD immer wieder, sie würde die …

Ganz Köln gegen Rassismus

Am 15. August 2020 ruft „Kein Veedel zur Rassismus“ alle zur Teilnahme an den Fahrrad-Demos, beginnend im Veedel, und zur Teilnahme an der Kundgebung in Porz auf. Dies ist unser Auftakt für einen antirassistischen Straßenwahlkampf in Köln.

Unser Ziel ist, dass die AfD nicht in den Rat der Stadt Köln einzieht und möglichst in keine Bezirksvertretung. Wir sagen: Keine Stimme für die AfD

Köln: 2000 Demonstranten*innen gegen 60 Nazis

Wir erinnern uns kurz zurück. Am 29.12.2019 standen „Wutbürger*innen“, die „Bruderschaft Deutschland“ und weitere gewaltbereite vor dem Vierscheibenhaus des WDR. Nur wenige Antifaschisten*innen waren vor Ort. Der Rechte Mob ging auf Gegendemonstranten los. Am 4. 01.2020 wollten dann erneut Hools, „Wutbürger“ und Kölner AfD gegen den öffentlich Rechtlichen Sender WDR protestieren. Aber jetzt war schluss mit dem Rechten Spuck: Über 2000 Demonstranten*innen waren gekommen und beteiligten sich an den Protesten gegen mehrere Nazikundgebungen vor dem WDR und am Dom. Gleich vier verschiedene Kundgebungen und Aktionen hatten extrem rechte Gruppierungen anlässlich des WDR-Hühnerstall-Videos für Samstag in der Kölner Innenstadt angekündigt. Über 2000 Gegendemonstranten*innen sorgten dafür, dass diese zum Flop wurden, oder gar nicht stattfanden. Der Tag begann mit einem Infostand der AfD. Dieser war ursprünglich für den Wallrafplatz angemeldet, fand dann aber aufgrund von Gegenprotesten isoliert und umringt von Protestierenden vor dem Museum für Angewandte Kunst statt. Beim AfD-Stand war u.a. auch ein Rechter, der am Rande der letzten 1.Mai Demo in Köln „1.Mai judenfrei“ gerufen hatte und deswegen eine Anzeige von der Polizei bekommen hatte. …

Nachklapp – Netzwerk der Neuen Rechten

Am gestrigen Abend fand unsere Veranstaltung „Wie gefährlich sind die Neuen Rechten – auch in Köln?“ im EL-DE-Haus statt. Die Veranstaltung war im Vorfeld bereits ausverkauft. Es nahmen rund 140 Personen Teil. Christian Fuchs führte uns in seinem Vortrag durch die extrem Rechte Szene und berichtete ausführlich über das Netzwerk der Neuen Rechten. Er gab Einblicke in die journalistische Arbeit, so dass man u.a. ein Bild von Akteuren der extrem Rechten und ihren Strukturen bekam.  Bei der anschließenden Diskussion drehte es sich um Gaming-Plattformen, den Umgang von bspw. AfD-Posts im Social Media und die Strategien der Neuen Rechten Vordenker. Als Frage kam auch, was man gegen den Rechtsruck machen kann? Christian Fuchs begegnete dieser Frage damit, dass man eine klare Haltung zeigen müsse. Dies nicht nur im beruflichen Alltag (als Journalist*in) sondern auch bei Demonstrationen, Veranstaltungen, im Familien- und Freundeskreis. Jedoch bedacht, da es keinen Sinn macht einen „strammen AfD‘ler“ zu bekehren. Gerade heute macht es um so mehr Sinn sich mit vielen zusammenzuschließen.  Falls ihr eine Plattform oder Unterstützung gegen Neonazis (etc.) benötigt, scheut …

Argumentieren gegen Rechts

Viele von uns erleben, dass Hetze, Halbwahrheiten und rassistische Argumente immer weiter um sich greifen – ob in der Straßenbahn, bei Facebook, in Talkshows, im Freundeskreis oder am Stammtisch. Wir reagieren auf diese veränderte Stimmungslage oft mit Verunsicherung und Rückzug. Das wollen wir ändern. Was machen wir in der Schulung? Ein Schwerpunkt der Schulung ist, die Argumente und Parolen von AfD und Co. genauer zu betrachten, um eigene Argumentationsmuster zu entwickeln. Neben dem theoretischen werden wir dies auch praktisch üben. Sonstiges: Die Teilnahme ist kostenlos. Der Workshop findet bei mindestens 10 Teilnehmer*innen im Solibund e.V. in der Friedrichstraße 39-41 im Porzer Zentrum statt. Beginn ist um um 14:00 Uhr. Wollen Sie/Möchtest Du am WOrkshop, am 26. Oktober 2019 teilnehmen? Wir bitten um anmeldung (s. unten). Alle weiteren Informationen sende wir Ihnen/Dir per E-Mail. Wir freuen uns auf Ihre/Deine Teilnahme!     Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, …