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Kölner Süden – „Herz statt Hetze“

Aktive im Kölner Süden möchten in „persönlichen Gesprächen“ in der Nachbarschaft, im Supermarkt, im Sportverein oder im Betrieb argumentativ überzeugen und klar rüber bringen: rechtspopulistische Parteien sind keine Alternative im Parlament. In den nächsten Wochen lautet das Motto im Kölner Süden also „Herz statt Hetze“ . Die Buttons werden in den nächsten Tagen verteilt. Lust auch aktiv zu werden? Einfach HIER anmelden.

Erstes Treffen im Kölner Süden

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus Gestern Abend fand das erste Treffen im Gemeindesaal der Luther Kirche statt. Insgesamt folgten 35 Personen unserem Aufruf, im Stadtviertel aktiv zu werden. Nach einer kurzen Einleitung zu „Kein Veedel für Rassismus“ wurde bald produktiv diskutiert. Es wurden zahlreiche Ideen, wie man gegen Rassismus und Rechtspopulismus vor Ort wirken kann, gesammelt. Als erste Ergebnisse wurden Aktivengruppen gebildet zur Vorbereitung eines Stadtteilfestes und zur Erarbeitung von Material für Aktionen. Eine weitere Gruppe macht sich Gedanken über ein Flugblatt um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Daneben sind weitere Materialien wie Buttons angedacht, mit denen öffentlich ein Zeichen gesetzt werden kann. Bei dem Treffen wurde der Wünsch geäußert, von den Vorhaben und Diskussionen der anderen „Veedel-Gruppen“ zu erfahren. Diesem Wunsch kommen wir gerne auf unserer neuen Homepage nach, die in der nächsten Woche an den Start gehen wird. Dort werden wir verschiedene Ideen veröffentlichen. Ein weiteres Treffen im Kölner Süden wird es nach Karneval geben. Unter dem folgenden Link eintragen, wenn auch Du/Sie im Stadtviertel aktiv werden möchten: keinveedelfuerrassismus.de/anmeldung-veedel-gruppen/

Argumente gegen die AfD

1. EINE PARTEI FÜR RECHTSEXTREME Nicht nur in den ostdeutschen Landesverbänden tummeln sich in der AfD ehemalige und aktive Nazis. Auch in Köln arbeitet die AfD mit Rechtsextremen zusammen. Aktivist*innen der sogenannten „Identitären Bewegung“ („IB“) nehmen Posten bei der AfD ein. Die „IB“ ist eine Organisation, die seit April 2019 vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet wird. Sie werden überwacht, da ihre „Positionen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind“. Sie reden die Bedrohung durch eine „Islamisierung“ herbei, reden von „Ethnopluralismus“ und einem „Rassismus ohne Rassen“. Über das Online-Portal „Fritzfeed“ (inzwischen „Flinkfeed“) gibt es auch eine enge Kooperation der AfD-NRW und Aktivisten der IB-Ortsgruppe Köln. An nicht öffentlichen Stammtischen der rechtsextremen Burschenschaft „Germania“ nahmen Kölner AfD-Funktionäre an Feierlichkeiten regelmäßig teil und erhielten Raum für eigene Treffen. Die Liste dieses extrem rechten Netzwerks ließe sich endlos fortsetzen. Fazit: Die Kölner AfD bietet Rechtsextremen eine Karrierechance und eine Plattform für Hetze. Wir sagen: Keine Stimme für Rassist*innen. 2. GUT FÜR REICHE – SCHLECHT FÜR ALLE, DIE WENIGER HABEN! Um Wähler*innen anzulocken, behauptet die AfD immer wieder, sie würde die …

„Stammtischkämpfer*innen“ Schulung | 9. Dezember 2017

„Kein Veedel für Rassismus“ Wann sag ich was?! Viele von uns erleben, dass Hetze, Halbwahrheiten und rassistische Argumente immer weiter um sich greifen – ob in der Straßenbahn, bei Facebook, in Talkshows oder im Freundeskreis am Stammtisch. Wir reagieren auf diese veränderte Stimmungslage oft mit Verunsicherung und Rückzug. Das wollen wir ändern. Was machen wir in der Schulung? Ein Schwerpunkt der Schulung ist, die Argumente und Parolen von AfD und Co. genauer zu betrachten, um eigene Argumentationsmuster zu entwickeln. Neben dem theoretischen werden wir dies auch praktisch üben. Sonstiges: Die Teilnahme ist kostenlos. Die Schulung findet bei mindestens 10 Teilnehmer*innen im Kölner Süden statt und dauert insgesamt 6 Stunden. Wollen Sie/Möchtest Du an der Schulung am 9. Dezember 2017 teilnehmen? Einfach unten eintragen. Alle weiteren Informationen sende wir Ihnen/Dir per E-Mail. Wir freuen uns auf Ihre/Deine Teilnahme!

Aktivitäten in den Veedeln

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Wie weiter mit „Nokögida“?

Wir, das antifaschistische Aktionsbündnis „Köln gegen Rechts“, blicken gemeinsam mit Euch auf ereignisreiche Wochen zurück. Gegründet hatte sich unser Bündnis aus antifaschistischen Initiativen und Einzelpersonen nach dem Schock des „HoGeSa“-Aufmarsches im Oktober 2014. Unter dem Eindruck neuer rassistischer Mobilisierungen, wie der „Pegida“-Bewegung, war für uns von Anfang an klar, dass wir den Versuchen mit „Kögida“ einen lokalen „Pegida“-Ableger zu etablieren mit aller Entschlossenheit entgegentreten werden. Nun einige Wochen später sind wir immer noch überwältigt von der unglaublichen Resonanz, die auch für die dritte Mobilisierung am kommenden Mittwoch anzuhalten scheint. Was unter dem Namen „Pegida? Läuft nicht in Köln!“ als Protestaktion begann, ist dank Euch fast so etwas wie eine kleine Bewegung geworden. Dafür von unserer Seite erst mal ein riesiges „DANKESCHÖN“. Danke auch für die zahlreichen Mails und Nachrichten, die uns erreichten um uns Hilfe anzubieten oder nachzufragen wie man sich an der Organisation der Proteste beteiligen könnte.  

Rassismus

Rassismus – Was ist das? Und was hat das mit “Pro-Köln” zu tun? Wer im Mai 2014 nicht an den Wahlen zum Stadtrat und zum Europaparlament teilnimmt – oder wer erwägt die Stimme einer rechtspopulistischen Partei (“Pro-Köln”, AfD, …) zu geben, sollte Folgendes bedenken: In einigen Bezirken hat vor allem “Pro-Köln” von geringer Wahlbeteiligung profitiert. Wenn Sie das verhindern wollen, sollten Sie Ihre Stimme abgeben. Welche Argumente sprechen gegen die Wahl von “Pro-Köln” und anderen rechten Parteien? Rechtspopulismus basiert vor allem auf einer rassistischen Grundhaltung – “Wir gegen die Anderen”. Dieser Rassismus wird in der Regel nicht offen oder gar juristisch anfechtbar propagiert. Aber auch hier, wie bei einigen anderen Reizthemen (….) knüpfen diese Parteien an Unzufriedenheit oder Ängste von Bevölkerungsgruppen an, die den eigenen sozialen Abstieg fürchten oder sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt fühlen. Ihnen wird ein Sündenbock angeboten: Neben den sog. “Altparteien”, die man pauschal für unfähig erklärt, werden hauptsächlich “Nicht-Deutsche” als Schuldige präsentiert. Dazu wird mal vor der “Überfremdung” durch den, vor Flüchtlingen (mit dem Stichwort “Asylmissbrauch”) oder aktuell vor Arbeitssuchenden aus Bulgarien …