Alle Artikel in: Kein Veedel Für Rassismus

Dreifach-Flop für Rechte und Nazis in Köln

So richtig in die Hose gingen heute drei rechte Veranstaltungen in Köln. Am Vormittag versuchte sich die AfD mit einem Stand in Rodenkirchen. Zu ihrem Ärger waren allerdings 10 Minuten nach dem Aufbau Aktivist*innen von Kein Veedel für Rassismus vor Ort und umringten den Stand. Damit war es mit der Öffentlichkeitswirksamkeit vorbei, was auch der sichtlich genervte AfD-Oberbürgermeister-Kandidat Christer Cremer nicht mehr ändern konnte.

Wahlkampfauftakt von „Kein Veedel für Rassismus“ gelungen

Über 100 Aktivistinnen von Kein Veedel für Rassismus radelten gestern aus verschiedenen Stadtteilen nach Porz, um dort unmissverständlich klar zu machen, dass der rassistische Wahlkampf der AfD weder in Porz noch in anderen Stadtteilen unwidersprochen bleiben wird. Einen Dank an Alle, die quer durch Köln und Umgebung das „Wahlkampfkommando“ begleiteten und zur Bruchlandung brachten und den AnwohnerInnen die klar ihren Unmut über die AfD äußerten.

Antirassistisches Sommerkino

In der Kölner Uraufführung präsentiert das Antirassistische Sommerkino den Film „Spuren – Die Opfer des NSU“. Ein Film von Aysun Bademsoy. Nach der Filmvorführung wird es ein Gespräch mit der Regisseurin, der Aktivistin Emilene Wopana Mudimu, einem*r Vertreter*in der Initiative „Keupstraße ist überall“ und dem Journalisten Sakher Al Mohamad geben. Moderiert wird der Abend von Şeyda Kurt.

11.000 Fahnen für Köln

11.000 Fahnen gegen Rassismus. Alles zur Fahnenaktion von „Kein Veedel für Rassismus“ findest du unter: keinveedelfürrassismus.de . Aufgrund der hohen Nachfragen werden weitere Abholtermine für Fahnen angeboten. Informiert eure Leute und kommt zu dem untenstehenden Termin: Achtung, letzte Gelegenheit vor der Kommunalwahl: Fahnenausgabestelle in Rodenkirchen, Maternusplatz, am Samstag, 12.09.2020, von 10:00 – 13:00h.

Ganz Köln gegen Rassismus

Am 15. August 2020 ruft „Kein Veedel zur Rassismus“ alle zur Teilnahme an den Fahrrad-Demos, beginnend im Veedel, und zur Teilnahme an der Kundgebung in Porz auf. Dies ist unser Auftakt für einen antirassistischen Straßenwahlkampf in Köln.

Unser Ziel ist, dass die AfD nicht in den Rat der Stadt Köln einzieht und möglichst in keine Bezirksvertretung. Wir sagen: Keine Stimme für die AfD

Nachklapp – Netzwerk der Neuen Rechten

Am gestrigen Abend fand unsere Veranstaltung „Wie gefährlich sind die Neuen Rechten – auch in Köln?“ im EL-DE-Haus statt. Die Veranstaltung war im Vorfeld bereits ausverkauft. Es nahmen rund 140 Personen Teil. Christian Fuchs führte uns in seinem Vortrag durch die extrem Rechte Szene und berichtete ausführlich über das Netzwerk der Neuen Rechten. Er gab Einblicke in die journalistische Arbeit, so dass man u.a. ein Bild von Akteuren der extrem Rechten und ihren Strukturen bekam.  Bei der anschließenden Diskussion drehte es sich um Gaming-Plattformen, den Umgang von bspw. AfD-Posts im Social Media und die Strategien der Neuen Rechten Vordenker. Als Frage kam auch, was man gegen den Rechtsruck machen kann? Christian Fuchs begegnete dieser Frage damit, dass man eine klare Haltung zeigen müsse. Dies nicht nur im beruflichen Alltag (als Journalist*in) sondern auch bei Demonstrationen, Veranstaltungen, im Familien- und Freundeskreis. Jedoch bedacht, da es keinen Sinn macht einen „strammen AfD‘ler“ zu bekehren. Gerade heute macht es um so mehr Sinn sich mit vielen zusammenzuschließen.  Falls ihr eine Plattform oder Unterstützung gegen Neonazis (etc.) benötigt, scheut …

Redebeitrag von Jana Herrmann, Bundesvorsitzende der SJD-Die Falken

-Es gilt das gesprochene Wort.- Hallo Zusammen beim Antifa-Straßenfest, ich möchte mich nicht nur bei den Kölner Falken bedanken und bei den Leuten von „Kein Veedel für Rassismus“, die das Fest hier heute möglich gemacht haben. Ich möchte mich vor allem bei euch allen hier bedanken oder euch eher Respekt zusprechen, dass ihr euch getraut habt heute hier her zu kommen, zu einer Veranstaltung, die das Wort Antifa im Namen hat. Irgendwie scheint es so zu sein, dass das Wort Antifa einigen Leuten Angst macht, irgendwie respekteinflößend ist, wie bei Lord Voldemort: „Die deren Namen und Strukturen nicht genannt werden dürfen“. Von antifaschistischer Arbeit zu reden ist komischerweise nichts, was man an der Kaffeetafel bei Oma macht oder das man sich gut in die Bewerbungsunterlagen reinschreiben könnte. Man kriegt dann gleich so Blicke als würde man gleich die Sturmhaube aufsetzen und die Terrassentür einschmeißen. Dabei ist es gerade jetzt, in Zeiten, in denen die Realitäten gerne verdreht werden, wichtig, die Dinge beim Namen zu nennen. Das heißt aus meiner Sicht antifaschistisches Engagement zu benennen als …

Flyer-Aktion in Porz-Lind

„Kein Veedel für Rassismus“ Köln-Porz hat am 8. Mai in Porz-Lind, dem (ehemaligen?) Wohnviertel von AFD-Ratsherrn und ex-MADler Hendrik Rottmann, 1500 Haushalte mit Flyern bestückt. Viele AnwohnerInnen haben sich darüber gefreut und uns versichert, dass sie Rottmann und seine AFDler für schräge Vögel halten. Gegen Rottmann läuft derzeit eine Klage wegen Volksverhetzung, weil er den SA-Spruch „Deutschland erwache“ getwittert hatte. Peinlichst ist die Erklärung des auch in Porz-Wahn wohnenden Vorstands der Kölner AFD, Wilhelm Geraedts (eines pensionierten Soldaten), dazu:  Rottmann habe dies „..ohne historisches Bewusstsein und Kenntnis dieser vorbelasteten Parole..“ geäußert. Na, dann ist er ja genau der Richtige in Politik und im Militärgeheimdienst beim Aufspüren von Nazis. Wir werden nach der Wahl zum zweiten Porzer Treffen einladen.

Dreharbeiten

Heute finden Dreharbeiten für „Kein Veedel für Rassismus“ statt. Wir sind absolut überwältigt, dass mit soviel Leidenschaft und Herz produziert wird. Verraten können wir heute schon, dass es sich inhaltlich rund um das „Leben eines Nichtwählers“ dreht. Das gesamte Set-Team möchte durch den fertigen Videoclip ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtspopulismus setzen.