Alle Artikel in: No Nazis

Wahlkampfauftakt von „Kein Veedel für Rassismus“ gelungen

Über 100 Aktivistinnen von Kein Veedel für Rassismus radelten gestern aus verschiedenen Stadtteilen nach Porz, um dort unmissverständlich klar zu machen, dass der rassistische Wahlkampf der AfD weder in Porz noch in anderen Stadtteilen unwidersprochen bleiben wird. Einen Dank an Alle, die quer durch Köln und Umgebung das „Wahlkampfkommando“ begleiteten und zur Bruchlandung brachten und den AnwohnerInnen die klar ihren Unmut über die AfD äußerten.

Antirassistisches Sommerkino

In der Kölner Uraufführung präsentiert das Antirassistische Sommerkino den Film „Spuren – Die Opfer des NSU“. Ein Film von Aysun Bademsoy. Nach der Filmvorführung wird es ein Gespräch mit der Regisseurin, der Aktivistin Emilene Wopana Mudimu, einem*r Vertreter*in der Initiative „Keupstraße ist überall“ und dem Journalisten Sakher Al Mohamad geben. Moderiert wird der Abend von Şeyda Kurt.

Nie mehr sprachlos – den Parolen Paroli bieten

Das wird man wohl noch sagen dürfen“, heißt es immer am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Bahn, in der Kneipe. Wir sagen „nein“ und setzen den rechtspopulistischen Parolen unsere Botschaften entgegen. Wir möchten mit euch gemeinsam in einem Workshop erarbeiten, wie wir rechten Parolen wirkungsvoll die Stirn bieten. Samstag 18.04.2020 13 – 16.30h (Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.) Teilnehmerzahl: bis 16 P. Anmeldung bis 15.4.2020 an: kvfr.wp@mail.de

Nein zu Hetze und Heuchelei – Für Solidarität und Anteilnahme!

Kundgebung gegen rechten Aufmarsch am Freitagabend, 2. August 2019 in Köln Bahnhofsvorplatz, HBf. um 19:30 Uhr Ein Kind ist tot! Wir fühlen mit den Angehörigen und wünschen ihnen viel Kraft! Doch statt Trauer und Innehalten wird wegen der Herkunft des Täters wieder einmal eine rassistische Kampagne initiiert. Nach der schrecklichen Tat von Frankfurt, bei der ein 8jähriges Kind von einem reisenden Bürger der Schweiz mit eritreischem Migrationshintergrund vor einen Zug gestoßen wurde und ums Leben kam, folgten innerhalb kürzester Zeit widerwärtigste Versuche von rechter Seite den Tod des Kindes für politische Zwecke und Hetztiraden gegen Flüchtlinge zu instrumentalisieren. Sobald klar war, dass der Täter kein „Biodeutscher war“ giftete Alice Weidel (AfD)  gegen  die „Willkommenskultur“. Rechte Gruppen und Neonazis störten am Montagabend eine Trauerandacht in Frankfurt mit ihren Hassparolen.  In Essen, Düsseldorf  und anderen Städten rufen rechte Hooligans und Nazis zu Kundgebungen auf. Rechter Aufmarsch in Köln Auch in Köln kursiert im Netz ein Aufruf für einen „Trauermarsch“ am nächsten Freitag um 20h vom Bahnhofsvorplatz aus. Wie wenig es dabei um Trauer und Mitgefühl für die …

+++ Soli-Aktion gestartet +++ Keine Jeck es illejal

Damit die Crew der MOONBIRD einen Tag im Such- und Rettungsgebiet fliegen kann, werden 2.500 Euro benötigt! Werde #SEARESCUESUPPORTER und Unterstütze mit dem Kauf eines Soli T-Shirts den Einsatz von Seenotretter*innen! SEA RESCUE SUPPORTER #opentheports Tausende Menschen sterben Jahr für Jahr auf ihrer Flucht vor Krieg, der tödlichen Klimakatastrophe und Armut über das Mittelmeer. Menschen an der europäischen Grenze ertrinken zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Kein Mensch steigt freiwillig in ein Schlauchboot, um damit nach Europa zu kommen. Vielmehr ist es die verzweifelte Hoffnung auf ein elementares Menschenrecht – ein Leben in Sicherheit, Freiheit und Selbstbestimmtheit! Die zivile Seenotrettung ist oft die letzte Rettung für diese hilflosen Menschen. Gleichzeitig wird die Pflicht, in Seenot geratenen Menschen zu helfen, immer häufiger kriminalisiert und unter Strafe gestellt. Kapitäninnen und Kapitänen, die Menschen aus Lebensnot retten, drohen Haft- und Geldstrafen und Seenotrettungsschiffe werden beschlagnahmt oder stillgelegt. Gemeinsam mit der Schweizer humanitären Piloteninitiative (HPI) betreibt Sea-Watch seit dem Frühjahr 2017 ein ziviles Aufklärungsflugzeug vom Typ …

Köln 29.09. – Dem rechten Mob nicht die Straße überlassen

Kundgebung gegen den rechten Aufmarsch Gemeinsam gegen Rechtsruck und für eine offene Gesellschaft Am 29.09. rufen erneut Leute aus dem Umfeld des „Begleitschutzes Köln“ zu einer Kundgebung am Breslauer Platz auf. Kurz nach den Ereignissen in Chemnitz versuchten sie schon einmal sich in der Kölner Innenstadt zu treffen. Motiviert von den dortigen Hetzjagden wollten sie auch in Köln spontan durch die Straßen ziehen. Erst durch antifaschistische Mobilisierung zur Gegenkundgebung waren sie gezwungen ihren spontanen Auflauf bei der Polizei anzumelden und sahen sich einer Überzahl von 600 Gegendemonstranten*innen gegenüber. Einige der Teilnehmenden waren bereits von den Übergriffen am Ebertplatz oder von der selbsternannten Bürgerwehr bekannt, die schon im Januar 2016 Menschen am Kölner Hauptbahnhof jagte und dabei 7 Migranten verletzte. Jetzt versuchen sie erneut mit längerer Planung und weiterer Unterstützung aus dem rechten Lager, auch aus dem Umland, in Köln aufzulaufen. Unter dem Motto „Für ein friedliches Miteinander“ wollen sie am 29.09. eine Kundgebung und vielleicht auch Demo auf der bekannten HOGESA-Strecke veranstalten. Die Symbolik des Aufrufs erinnert stark an die Dresdner PEGIDA – durchgestrichenes Hakenkreuz, …