Alle Artikel in: Köln

Kein Schulterschluss mit Nazis – für eine sozial gerechte Gesundheitspolitik

Seit einigen Wochen ziehen auch in Köln Kritiker*innen der Corona-Maßnahmen auf sogenannten „Montagsspaziergängen“ durch die Innenstadt. Was ihnen allen klar sein muss:
Dieser an sich demokratisch legitime Protest für eine freie Impfentscheidung und gegen die Corona-Schutzverordnung wird von rechtsextremen Gruppen, die alles andere als demokratische Entscheidungen verfolgen, mitgetragen.

Versammlungsgesetz NRW stoppen

Wir dokumentieren den Aufruf des „Bündnis Versammlungsgesetz NRW stoppen! – Grundrechte erhalten! Den Angriff auf die Versammlungsfreiheit abwehren!

„Kein Veedel für Rassismus“ unterstützt den Aufruf und die Aktivitäten gegen das neue Versammlungsgesetz: Während der pandemiebedingten Einschränkungen plant die schwarz-gelbe Landesregierung einen erheblichen Angriff auf unsere Versammlungsfreiheit. Bereits 2018 hat sie ihre „Sicherheitsagenda“ mit dem rigide in Grundrechte eingreifenden Polizeigesetz verabschiedet. Mit einem Landesversammlungs-gesetz für Nordrhein-Westfalen will sie die bisher geltenden Regelungen des Bundesversammlungsgesetzes ersetzen und dabei massiv in unsere Freiheiten eingreifen.

Dreifach-Flop für Rechte und Nazis in Köln

So richtig in die Hose gingen heute drei rechte Veranstaltungen in Köln. Am Vormittag versuchte sich die AfD mit einem Stand in Rodenkirchen. Zu ihrem Ärger waren allerdings 10 Minuten nach dem Aufbau Aktivist*innen von Kein Veedel für Rassismus vor Ort und umringten den Stand. Damit war es mit der Öffentlichkeitswirksamkeit vorbei, was auch der sichtlich genervte AfD-Oberbürgermeister-Kandidat Christer Cremer nicht mehr ändern konnte.

Wahlkampfauftakt von „Kein Veedel für Rassismus“ gelungen

Über 100 Aktivistinnen von Kein Veedel für Rassismus radelten gestern aus verschiedenen Stadtteilen nach Porz, um dort unmissverständlich klar zu machen, dass der rassistische Wahlkampf der AfD weder in Porz noch in anderen Stadtteilen unwidersprochen bleiben wird. Einen Dank an Alle, die quer durch Köln und Umgebung das „Wahlkampfkommando“ begleiteten und zur Bruchlandung brachten und den AnwohnerInnen die klar ihren Unmut über die AfD äußerten.

Kundgebung für die Zukunft und gegen Faschismus in Porz

Wir stehen für eine multikulturelle Gesellschaft. Alle Menschen dürfen hier alt werden ohne in Armut leben zu müssen. Sollten Sie das auch so sehen, dann schließen Sie sich uns gerne am Freitag, den 24.01.2020 ab 16 Uhr, Hermannstraße 3 in Köln Porz an. Zusammen mit der „Fridays for Future“ Bewegung werden wir in Porz nicht nur gegen Altersarmut sondern auch gegen rassistische und rechtsextreme Hetze demonstrieren. Eine Kundgebung von einer Gruppe die sich bewusst irritierend „Fridays gegen Altersarmut“ nennt. Tatsächlich mobilisieren aber mehrere gewaltbereite und extrem Rechte Gruppen wie „Widerstand steigt auf“, die Partei „DieRechte“ aus Dortmund und Anhänger*innen der „Identitären Bewegung“ zu dieser rechtspopulistischen Kundgebung nach Porz. Deshalb gilt es jetzt: Auch in Köln Porz haben Rassisten und Faschisten nichts zu melden!! KEIN VEEDEL FÜR RASSISMUS   Übersetzung in Russisch Мы выступаем за мультикультурное общество. В котором все люди могут встретить старость, без того, чтобы оказаться за чертой бедности. Если наше видение совпадает с вашими взглядами, приглашаем вас присоединиться к нам в предстоящую пятницу, 24.01.2020, начиная с 16 часов. Совместно с движением «Friday-for-future» мы …

Köln: 2000 Demonstranten*innen gegen 60 Nazis

Wir erinnern uns kurz zurück. Am 29.12.2019 standen „Wutbürger*innen“, die „Bruderschaft Deutschland“ und weitere gewaltbereite vor dem Vierscheibenhaus des WDR. Nur wenige Antifaschisten*innen waren vor Ort. Der Rechte Mob ging auf Gegendemonstranten los. Am 4. 01.2020 wollten dann erneut Hools, „Wutbürger“ und Kölner AfD gegen den öffentlich Rechtlichen Sender WDR protestieren. Aber jetzt war schluss mit dem Rechten Spuck: Über 2000 Demonstranten*innen waren gekommen und beteiligten sich an den Protesten gegen mehrere Nazikundgebungen vor dem WDR und am Dom. Gleich vier verschiedene Kundgebungen und Aktionen hatten extrem rechte Gruppierungen anlässlich des WDR-Hühnerstall-Videos für Samstag in der Kölner Innenstadt angekündigt. Über 2000 Gegendemonstranten*innen sorgten dafür, dass diese zum Flop wurden, oder gar nicht stattfanden. Der Tag begann mit einem Infostand der AfD. Dieser war ursprünglich für den Wallrafplatz angemeldet, fand dann aber aufgrund von Gegenprotesten isoliert und umringt von Protestierenden vor dem Museum für Angewandte Kunst statt. Beim AfD-Stand war u.a. auch ein Rechter, der am Rande der letzten 1.Mai Demo in Köln „1.Mai judenfrei“ gerufen hatte und deswegen eine Anzeige von der Polizei bekommen hatte. …