Alle Artikel in: Köln

Nachklapp – Netzwerk der Neuen Rechten

Am gestrigen Abend fand unsere Veranstaltung „Wie gefährlich sind die Neuen Rechten – auch in Köln?“ im EL-DE-Haus statt. Die Veranstaltung war im Vorfeld bereits ausverkauft. Es nahmen rund 140 Personen Teil. Christian Fuchs führte uns in seinem Vortrag durch die extrem Rechte Szene und berichtete ausführlich über das Netzwerk der Neuen Rechten. Er gab Einblicke in die journalistische Arbeit, so dass man u.a. ein Bild von Akteuren der extrem Rechten und ihren Strukturen bekam.  Bei der anschließenden Diskussion drehte es sich um Gaming-Plattformen, den Umgang von bspw. AfD-Posts im Social Media und die Strategien der Neuen Rechten Vordenker. Als Frage kam auch, was man gegen den Rechtsruck machen kann? Christian Fuchs begegnete dieser Frage damit, dass man eine klare Haltung zeigen müsse. Dies nicht nur im beruflichen Alltag (als Journalist*in) sondern auch bei Demonstrationen, Veranstaltungen, im Familien- und Freundeskreis. Jedoch bedacht, da es keinen Sinn macht einen „strammen AfD‘ler“ zu bekehren. Gerade heute macht es um so mehr Sinn sich mit vielen zusammenzuschließen.  Falls ihr eine Plattform oder Unterstützung gegen Neonazis (etc.) benötigt, scheut …

Argumentieren gegen Rechts

Viele von uns erleben, dass Hetze, Halbwahrheiten und rassistische Argumente immer weiter um sich greifen – ob in der Straßenbahn, bei Facebook, in Talkshows, im Freundeskreis oder am Stammtisch. Wir reagieren auf diese veränderte Stimmungslage oft mit Verunsicherung und Rückzug. Das wollen wir ändern. Was machen wir in der Schulung? Ein Schwerpunkt der Schulung ist, die Argumente und Parolen von AfD und Co. genauer zu betrachten, um eigene Argumentationsmuster zu entwickeln. Neben dem theoretischen werden wir dies auch praktisch üben. Sonstiges: Die Teilnahme ist kostenlos. Der Workshop findet bei mindestens 10 Teilnehmer*innen im Solibund e.V. in der Friedrichstraße 39-41 im Porzer Zentrum statt. Beginn ist um um 14:00 Uhr. Wollen Sie/Möchtest Du am WOrkshop, am 26. Oktober 2019 teilnehmen? Wir bitten um anmeldung (s. unten). Alle weiteren Informationen sende wir Ihnen/Dir per E-Mail. Wir freuen uns auf Ihre/Deine Teilnahme!     Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, …

Nein zu Hetze und Heuchelei – Für Solidarität und Anteilnahme!

Kundgebung gegen rechten Aufmarsch am Freitagabend, 2. August 2019 in Köln Bahnhofsvorplatz, HBf. um 19:30 Uhr Ein Kind ist tot! Wir fühlen mit den Angehörigen und wünschen ihnen viel Kraft! Doch statt Trauer und Innehalten wird wegen der Herkunft des Täters wieder einmal eine rassistische Kampagne initiiert. Nach der schrecklichen Tat von Frankfurt, bei der ein 8jähriges Kind von einem reisenden Bürger der Schweiz mit eritreischem Migrationshintergrund vor einen Zug gestoßen wurde und ums Leben kam, folgten innerhalb kürzester Zeit widerwärtigste Versuche von rechter Seite den Tod des Kindes für politische Zwecke und Hetztiraden gegen Flüchtlinge zu instrumentalisieren. Sobald klar war, dass der Täter kein „Biodeutscher war“ giftete Alice Weidel (AfD)  gegen  die „Willkommenskultur“. Rechte Gruppen und Neonazis störten am Montagabend eine Trauerandacht in Frankfurt mit ihren Hassparolen.  In Essen, Düsseldorf  und anderen Städten rufen rechte Hooligans und Nazis zu Kundgebungen auf. Rechter Aufmarsch in Köln Auch in Köln kursiert im Netz ein Aufruf für einen „Trauermarsch“ am nächsten Freitag um 20h vom Bahnhofsvorplatz aus. Wie wenig es dabei um Trauer und Mitgefühl für die …

Wie gefährlich sind die Neuen Rechten – auch in Köln?

Lese-Show mit Autor Christian Fuchs Kein Veedel für Rassismus lädt am 10. Oktober 2019 um 19 Uhr im EL-DE-Haus zur Lese-Show „Wie gefährlich sind die Neuen Rechten – auch in Köln?“ ein. Dabei wird der Zeit-Journalist und Autor des Buches Das Netzwerk der Neuen Rechten (Rowohlt Polaris) Christian Fuchs mit Texten, Bildern und Videos enthüllen, wer und wie viele die Neuen Rechten sind – und warum sie nicht nur ein Problem des Ostens ist. Wann: 10.Oktober 2019, um 19:00 Uhr Wo: NS-Dokumentationszentrum / EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln Der Fall des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zeigt, wie präsent Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft ist. Gerade erst hat der Verfassungsschutz auch die Identitäre Bewegung als gesichert rechtsextrem eingestuft. Der Verfassungsschutz wirft ihr geistige Brandstiftung vor, die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist und Grundlage für Übergriffe und Gewalttaten werden kann. Gleichzeitig ist die Identitäre Bewegung gewichtiger Teil im Netzwerk der Neuen Rechten. Der Autor Christian Fuchs legt dar, wie vermeintlich hip und harmlos die Identitären auch in Köln für sich werben: Vor drei Jahren hissen sie …

Wir rufen den Notstand der Menschlichkeit aus!

DEMO: WIR RUFEN DEN NOTSTAND DER MENSCHLICHKEIT AUS! Samstag, 6.07., 14 Uhr, Italienisches Generalkonsulat, Danteweg, 50931 Köln BUNDESWEITE DEMONSTRATIONEN AM 06.07.19 FÜR DIE RECHTE VON GEFLÜCHTETEN UND #WIRBLEIBENLAUT Carola Rackete, die Kapitänin der Sea Watch, hat den Notstand an Bord der Sea-Watch 3 ausgerufen und ist nach über zweiwöchiger Hängepartie auf eigene Faust in italienische Gewässer gefahren. Carola Rackete machte das einzig Richtige: Sie rettete Leben, bewies Haltung und verteidigte die Menschenrechte. Das können und müssen wir auch tun und deswegen rufen wir am 06.07. zu bundesweiten Demos für die Rechte von Geflüchteten und #SeenotrettungIstKeinVerbrechen auf. Aktuell ertrinkt jede sechste Person während des Fluchtversuchs über das Mittelmeer. Gleichzeitig werden Seenotretter*innen für das Retten von Menschenleben bestraft: italienische Behörden verhafteten Kapitänin Carola Rackete noch in der Nacht des Anlegens und beschlagnahmten die “Sea Watch 3”. Statt alles daran zu setzen, Menschenleben zu retten, erleben wir von Seiten der europäischen Nationalstaaten einen Tiefpunkt von Solidarität und Menschlichkeit: Menschen werden in libysche Folterlager zurückgewiesen, die Rettung von Menschen wird aktiv blockiert und zivile Seenotrettungsschiffe, wie zuletzte die Sea …

Rassismus im Veedel – was bist du bereit zu tun?

Die Porzer Gruppe von „Kein Veedel für Rassismus“ lädt zu einer Abendveranstaltung ein. am      13.07.2019 um      17:00 Uhr im       Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96, 51149 Köln | Raum 1 – EG Wir wollen einleiten mit der klassischen Frage: was ist eigentlich Rassismus? Dabei werden wir praktische Beispiele aus Porz heranziehen und schauen wo Rechtspopulismus und Rassismus aufgetaucht sind. Von wem wurde darauf wie reagiert? Was hat gut geklappt und was nicht?   Im zweiten Teil des Abends sind Sie/seid ihr konkret gefordert. Was können wir gemeinsam tun, um in Porz unsere Vorstellung einer vielfältigen Gesellschaft herauszustellen?   Inhaltliche Unterstützung erhalten wir von der Informations- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln (ibs). Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher*innen.   Weitere Infos auf unserer FACEBOOKSEITE Instagram: kvfr_cgn   Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder sie …

Spenden-Aufruf

Die Arbeit von „Kein Veedel für Rassismus“ geht weiter. Unsere Ziele lauten: die Aktiven gegen Rassismus in den Stadtvierteln zu stärken und den neuen rechten Gruppierungen sowie dem gesellschaftlichen Rechtsruck á la AfD entgegenzuwirken. Leider kosten die Aktivitäten -wie alles im Leben- auch Geld. Deshalb bitten wir Dich/Euch um eine Spende. Wir wollen auch in Zukunft tausende Flyer, Bierdeckel, Briefkastenaufkleber, Plakate, „Braune Säcke“ u. ä. für Aktionen bestellen, Treffen und Infoabende organisieren sowie Bildungsarbeit durchführen. Darum freuen wir uns über eine Spende. Jeder Euro hilft uns weiter. Spenden können steuerlich abgesetzt werden, dafür reicht bis 200,- Euro ein Kontoauszug als Beleg. Bei höheren Beträgen stellen wir gerne eine Spendenquittung aus. Dafür bitten wir um eine Mail mit der Postadresse an: kontakt@kvfr.de Unsere Kontoverbindung lautet: VVN e.V. Köln Konto-Nr.: 11 30 46 90 00 BLZ: 500 333 00 Santander Bank Verwendungszweck: Kein Veedel für Rassismus IBAN: DE08 5003 3300 1130 4690 00 BIC: SCFBDE33XXX

Kölner Hayek Club sagt Veranstaltung mit Vera Lengsfeld ab

Rechter Shitstorm von Rechtsaußen – Das war wohl nichts für den rechten Kölner Hayek Club. Am gestrigen Mittwoch wollten sie eine Veranstaltung mit der Initiatorin der rechtspopulistischen Unterschriftenaktion „Gemeinsame Erklärung 2018“ Vera Lengsfeld veranstalten. Lengsfeld war auch Rednerin auf der rechten Kundgebung am 14.04. am Kölner Alter Markt und brüstet sich selbst im Internet, dabei einen Gegendemonstranten geschlagen zu haben. Sie handelte sich dabei eine Anzeige wegen Körperverletzung ein. Wohl zu ihrem Bedauern, konnte sich Vera Lengsfeld am gestrigen Mittwoch den Weg aber nicht freiboxen. Nachdem Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis und Kein Veedel für Rassismus Kontakte mit dem Wirt aufgenommen hatten, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, cancelte dieser die Räume. Für rechte Propaganda wollte er seine Räume nicht zur Verfügung stellen. Ebenso der Wirt einer zweiten Gaststätte, in der Innenstadt, wohin der Hayek Club die Veranstaltung verlegen wollte. Und so musste Vera Lengsfeld wohl zu Hause mit dem Boxsack vorlieb nehmen. Die Veranstaltung wurde abgesagt. Rechter Shitstorm Was wären Rechte Populisten und Nazis, wenn sie sich nicht als Opfer darstellen könnten. Die Absage …

Aufruf – Köln zeigt Haltung: Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität

Demonstration und Kundgebung am 16. September 2018 / Treffpunkt: 14:00 Uhr, Roncalliplatz, Köln / Im Anschluss Demonstration und Hauptkundgebung auf dem Heumarkt. Aufnehmen statt Abschotten! Menschen ertrinken. Retter*innen werden kriminalisiert. Menschen werden an der Flucht gehindert, Schutz vor Krieg und Verfolgung ist nicht mehr sichergestellt. Die EU und Deutschland haben sich von der Geltung des Flüchtlingsschutzes verabschiedet. Der Abschottung Europas, dem Versperren von Fluchtwegen und der Zusammenarbeit mit autoritären Regierungen fallen jährlich tausende Menschen zum Opfer. Gegen diese Politik der Abschottung stehen wir auf: Wir fordern sichere Fluchtwege. Wir setzen uns ein für das Grundrecht auf Flucht und Schutz. Wir fordern Bund und Land auf, das Angebot der Oberbürgermeisterin sofort umzusetzen, Geflüchtete aufzunehmen und Köln zuzuweisen. Hierbleiben statt Abschieben! Abschiebungen in Kriegs- und Krisenregionen und rechtswidrige Abschiebungen sind kein Tabu mehr. Lager in Unrechtsstaaten sind geplant, Familienzusammenführung ist kaum mehr möglich und das Kirchenasyl ist bedroht. Die Landesregierung NRW plant Lager, in denen Menschen 24 Monate ausgegrenzt werden. Diese Politik nehmen wir nicht hin: Wir fordern eine den Menschenrechten verpflichtete, rechtsstaatliche Flüchtlingspolitik. Wir fordern: keine …