Alle Artikel in: Köln

Wie gefährlich sind die Neuen Rechten – auch in Köln?

Lese-Show mit Autor Christian Fuchs Kein Veedel für Rassismus lädt am 10. Oktober 2019 um 19 Uhr im EL-DE-Haus zur Lese-Show „Wie gefährlich sind die Neuen Rechten – auch in Köln?“ ein. Dabei wird der Zeit-Journalist und Autor des Buches Das Netzwerk der Neuen Rechten (Rowohlt Polaris) Christian Fuchs mit Texten, Bildern und Videos enthüllen, wer und wie viele die Neuen Rechten sind – und warum sie nicht nur ein Problem des Ostens ist. Wann: 10.Oktober 2019, um 19:00 Uhr Wo: NS-Dokumentationszentrum / EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln Der Fall des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zeigt, wie präsent Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft ist. Gerade erst hat der Verfassungsschutz auch die Identitäre Bewegung als gesichert rechtsextrem eingestuft. Der Verfassungsschutz wirft ihr geistige Brandstiftung vor, die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist und Grundlage für Übergriffe und Gewalttaten werden kann. Gleichzeitig ist die Identitäre Bewegung gewichtiger Teil im Netzwerk der Neuen Rechten. Der Autor Christian Fuchs legt dar, wie vermeintlich hip und harmlos die Identitären auch in Köln für sich werben: Vor drei Jahren hissen sie …

Wir rufen den Notstand der Menschlichkeit aus!

DEMO: WIR RUFEN DEN NOTSTAND DER MENSCHLICHKEIT AUS! Samstag, 6.07., 14 Uhr, Italienisches Generalkonsulat, Danteweg, 50931 Köln BUNDESWEITE DEMONSTRATIONEN AM 06.07.19 FÜR DIE RECHTE VON GEFLÜCHTETEN UND #WIRBLEIBENLAUT Carola Rackete, die Kapitänin der Sea Watch, hat den Notstand an Bord der Sea-Watch 3 ausgerufen und ist nach über zweiwöchiger Hängepartie auf eigene Faust in italienische Gewässer gefahren. Carola Rackete machte das einzig Richtige: Sie rettete Leben, bewies Haltung und verteidigte die Menschenrechte. Das können und müssen wir auch tun und deswegen rufen wir am 06.07. zu bundesweiten Demos für die Rechte von Geflüchteten und #SeenotrettungIstKeinVerbrechen auf. Aktuell ertrinkt jede sechste Person während des Fluchtversuchs über das Mittelmeer. Gleichzeitig werden Seenotretter*innen für das Retten von Menschenleben bestraft: italienische Behörden verhafteten Kapitänin Carola Rackete noch in der Nacht des Anlegens und beschlagnahmten die “Sea Watch 3”. Statt alles daran zu setzen, Menschenleben zu retten, erleben wir von Seiten der europäischen Nationalstaaten einen Tiefpunkt von Solidarität und Menschlichkeit: Menschen werden in libysche Folterlager zurückgewiesen, die Rettung von Menschen wird aktiv blockiert und zivile Seenotrettungsschiffe, wie zuletzte die Sea …

Rassismus im Veedel – was bist du bereit zu tun?

Die Porzer Gruppe von „Kein Veedel für Rassismus“ lädt zu einer Abendveranstaltung ein. am      13.07.2019 um      17:00 Uhr im       Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96, 51149 Köln | Raum 1 – EG Wir wollen einleiten mit der klassischen Frage: was ist eigentlich Rassismus? Dabei werden wir praktische Beispiele aus Porz heranziehen und schauen wo Rechtspopulismus und Rassismus aufgetaucht sind. Von wem wurde darauf wie reagiert? Was hat gut geklappt und was nicht?   Im zweiten Teil des Abends sind Sie/seid ihr konkret gefordert. Was können wir gemeinsam tun, um in Porz unsere Vorstellung einer vielfältigen Gesellschaft herauszustellen?   Inhaltliche Unterstützung erhalten wir von der Informations- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln (ibs). Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher*innen.   Weitere Infos auf unserer FACEBOOKSEITE Instagram: kvfr_cgn   Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder sie …

Spenden-Aufruf

Die Arbeit von „Kein Veedel für Rassismus“ geht weiter. Unsere Ziele lauten: die Aktiven gegen Rassismus in den Stadtvierteln zu stärken und den neuen rechten Gruppierungen sowie dem gesellschaftlichen Rechtsruck á la AfD entgegenzuwirken. Leider kosten die Aktivitäten -wie alles im Leben- auch Geld. Deshalb bitten wir Dich/Euch um eine Spende. Wir wollen auch in Zukunft tausende Flyer, Bierdeckel, Briefkastenaufkleber, Plakate, „Braune Säcke“ u. ä. für Aktionen bestellen, Treffen und Infoabende organisieren sowie Bildungsarbeit durchführen. Darum freuen wir uns über eine Spende. Jeder Euro hilft uns weiter. Spenden können steuerlich abgesetzt werden, dafür reicht bis 200,- Euro ein Kontoauszug als Beleg. Bei höheren Beträgen stellen wir gerne eine Spendenquittung aus. Dafür bitten wir um eine Mail mit der Postadresse an: kontakt@kvfr.de Unsere Kontoverbindung lautet: VVN e.V. Köln Konto-Nr.: 11 30 46 90 00 BLZ: 500 333 00 Santander Bank Verwendungszweck: Kein Veedel für Rassismus IBAN: DE08 5003 3300 1130 4690 00 BIC: SCFBDE33XXX

Kölner Hayek Club sagt Veranstaltung mit Vera Lengsfeld ab

Rechter Shitstorm von Rechtsaußen – Das war wohl nichts für den rechten Kölner Hayek Club. Am gestrigen Mittwoch wollten sie eine Veranstaltung mit der Initiatorin der rechtspopulistischen Unterschriftenaktion „Gemeinsame Erklärung 2018“ Vera Lengsfeld veranstalten. Lengsfeld war auch Rednerin auf der rechten Kundgebung am 14.04. am Kölner Alter Markt und brüstet sich selbst im Internet, dabei einen Gegendemonstranten geschlagen zu haben. Sie handelte sich dabei eine Anzeige wegen Körperverletzung ein. Wohl zu ihrem Bedauern, konnte sich Vera Lengsfeld am gestrigen Mittwoch den Weg aber nicht freiboxen. Nachdem Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis und Kein Veedel für Rassismus Kontakte mit dem Wirt aufgenommen hatten, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, cancelte dieser die Räume. Für rechte Propaganda wollte er seine Räume nicht zur Verfügung stellen. Ebenso der Wirt einer zweiten Gaststätte, in der Innenstadt, wohin der Hayek Club die Veranstaltung verlegen wollte. Und so musste Vera Lengsfeld wohl zu Hause mit dem Boxsack vorlieb nehmen. Die Veranstaltung wurde abgesagt. Rechter Shitstorm Was wären Rechte Populisten und Nazis, wenn sie sich nicht als Opfer darstellen könnten. Die Absage …

Aufruf – Köln zeigt Haltung: Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität

Demonstration und Kundgebung am 16. September 2018 / Treffpunkt: 14:00 Uhr, Roncalliplatz, Köln / Im Anschluss Demonstration und Hauptkundgebung auf dem Heumarkt. Aufnehmen statt Abschotten! Menschen ertrinken. Retter*innen werden kriminalisiert. Menschen werden an der Flucht gehindert, Schutz vor Krieg und Verfolgung ist nicht mehr sichergestellt. Die EU und Deutschland haben sich von der Geltung des Flüchtlingsschutzes verabschiedet. Der Abschottung Europas, dem Versperren von Fluchtwegen und der Zusammenarbeit mit autoritären Regierungen fallen jährlich tausende Menschen zum Opfer. Gegen diese Politik der Abschottung stehen wir auf: Wir fordern sichere Fluchtwege. Wir setzen uns ein für das Grundrecht auf Flucht und Schutz. Wir fordern Bund und Land auf, das Angebot der Oberbürgermeisterin sofort umzusetzen, Geflüchtete aufzunehmen und Köln zuzuweisen. Hierbleiben statt Abschieben! Abschiebungen in Kriegs- und Krisenregionen und rechtswidrige Abschiebungen sind kein Tabu mehr. Lager in Unrechtsstaaten sind geplant, Familienzusammenführung ist kaum mehr möglich und das Kirchenasyl ist bedroht. Die Landesregierung NRW plant Lager, in denen Menschen 24 Monate ausgegrenzt werden. Diese Politik nehmen wir nicht hin: Wir fordern eine den Menschenrechten verpflichtete, rechtsstaatliche Flüchtlingspolitik. Wir fordern: keine …

#DayOrange in Köln

In den letzten Wochen waren fast 50.000 Menschen als Teil der Seebrücke – Schafft sichere Häfen Kampagne auf den Straßen. Jetzt geht*s weiter: In vielen deutschen und europäischen Städten werden wir am 04.08. den DAY ORANGE zelebrieren. Werdet Teil davon und plant selbst eine Aktion in eurer Stadt, die Solidarität mit Menschen auf der Flucht und der Seenotrettung zeigt. Nutzt die Symboliken von Brücken, Wasser und der Farbe Orange. Bringt eine orangene Fahne zu eurem Rathaus, um die Bürgermeister*innen aufzufordern, eure Stadt als solidarisch zu erklären. Flutet einen zentralen Platz mit Papierschiffen. Organisiert eine Demo oder Kundgebung. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. DAY ORANGE in Köln Auch in Köln wollen wir an diesem Tag an vielen Orten sichtbar werden. Jede*r kann aktiv werden. Ob zu Hause, im Sportverein, in der Stammkneipe oder im Betrieb. Wir rufen dazu auf, an Balkonen, Fahrrädern, Autos, Plätzen, Straßen und Brücken, am Rathaus, überall entlang des Rheins und in der Stadt, orangene Bänder, Wimpel, Ballons, Transparente oder was ihr gerade zur Hand habt, sichtbar zu machen. Färbt Haus, Hof …

Stoppt das Sterben im #Mittelmeer

Seebrücke – Schafft sichere Häfen Leben retten ist kein Verbrechen! Sterben lassen schon. Demonstration Freitag 13.07. – 18h Köln – Bahnhofsvorplatz Im Juni ertranken über 600 Flüchtlinge im Mittelmeer, während gleichzeitig zahlreiche Rettungsschiffe von Hilfsorganisationen am Auslaufen aus europäischen Häfen gehindert wurden. Dem Rettungsschiff Lifeline wurde von europäischen Häfen die Landungserlaubnis verweigert und die Crew war gezwungen mit hunderten teils schwer Erkrankten tagelang auf Offener See zu verweilen. Sein Kapitän steht seither mit fadenscheiniger Begründung vor Gericht. Seehofer, Salvini und Kurz treten Menschenrechte mit Füßen Unmenschlichkeit und Scheinheiligkeit haben ein unerträgliches Maß angenommen. Zugunsten der Abschottung Europas lassen Politiker*innen, die sonst von westlichen Werten faseln und oder gar das Christentum im Parteinamen tragen, bewusst Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken und kriminalisieren diejenigen, die Leben retten. Die Hilfsorganisation Seawatch meldet, dass nicht nur ihre Rettungsschiffe sondern auch ihr Erkundungsflugzeug festgesetzt ist. Die Flüchtenden sollen einfach ertrinken. Und das bitte unbemerkt. In Europa treiben die Rechten Populist*innen – in Deutschland die AfD – und Neonazis das übrige Parteienspektrum vor sich her. Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die …

Tag für Tag das Ganze hinterfragen

Antifa-Kundgebung und Fest Unter dem Motto „Tag für Tag das Ganze hinterfragen“ richten die Kölner Falken am 14. Juli 2018 ab 12 Uhr eine antirassistische Kundgebung und Workshops aus.  Neben Redebeiträgen von Jana Herrmann, Bundesvorsitzende der SJD-Die Falken, einer*m Aktiven von „Kein Veedel für Rassismus“ und der bundesweiten Kampagne „NIKA – Nationalismus ist keine Alternative“. Unterstützung erhalten wir von den folgenden Künstler*innen, auf unserer kleinen Bühne vor der Bottmühle: – Chanson Trottoir – Red Eye – GEDRÄNGEL – Rotznas feat. Moody St. Louis In der Bottmühle (Severinswall 32, 50678 Köln) wird die aktuelle Ausstellung der VVN-BdA: „Neofaschismus in Deutschland“ zu sehen sein. Am gleichen Tag werden ab mittags, in der Bottmühle, folgende Workshops angeboten: – StammtischkämpferInnen Schulung (Weitere Infos in Kürze) – Gedenken im Alltag | Stolpersteine (Weitere Infos in Kürze) – Smash patriarchy! – Feminismus und Anti-Sexismus (Weitere Infos in Kürze) – Nationalismus ist keine Alternative (weitere Infos folgen) In der Bottmühle wird es Getränke und auf dem ersten Plateau Gegrilltes geben, gegen eine Spende. Das Basteln kommt natürlich nicht zu kurz! Es wir …