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Herz statt Hetze

Kein Veedel für Rassismus Benefizfestival Die Südstadt-Gruppe der Initiative „Kein Veedel für Rassismus“ lädt am 10. September 2017 zusammen mit „Kein Kölsch für Nazis“ und weiteren Unterstützern alle Menschen zu einem antirassistischen Benefizfestival ein. Bei frischen Getränken und bunter Musik, u.a. The Local Ambassadors, Quichotte, Leila Akinyi, TIMBÀ, Chanson Trottior, Löber Akustik, Talya, Bilderstöckche Blues Büggele, Gäng Latäng, Reezy Reez, Abdulrahman Mùrdereyez und vielen mehr! Mit diesem antirassistischen Festival wird „Kein Veedel für Rassismus“ auf dem Höhepunkt des Bundestagswahlkampfes einen Kontrapunkt zum rassistischen Wahlkampf der AfD setzen. Die Erlöse des Festivals werden an die Seenotrettung Sea-Watch gespendet. Sea Watch-Aktivisten sowie weitere Initiativen werden mit einem Infostand vor Ort sein, so dass ihr euch aus erster Hand informieren könnt. Veranstaltungsort: Bauspielplatz/Friedenspark, Hans-Abraham-Ochs-Weg 1, 50678 Köln Beginn: 14:00 Uhr – Ausstellungseröffnung 15:00 Uhr – Bühnenprogramm Zur Facebook-Veranstaltung kommt ihr HIER. In Kooperation mit: KEIN KÖLSCH FÜR NAZIS / VER.DI BEZIRK KÖLN / COLOGNE ACT / KÖLN GEGEN RECHTS Fotos zur Veranstaltung. HIER klicken    

Matrosenaufstand 1917

Das Schicksal von Max Reichpietsch und Albin Köbis Vor genau 100 Jahren, am 5. September 1917, wurde der Militär-Übungsplatz in Köln-Wahn Schauplatz zweier umstrittener Hinrichtungen. Hier, weit weg von der Küste, wurden die wenige Tage zuvor verhängten Todesurteile gegen zwei junge Matrosen der Kaiserlichen Marine vollstreckt. Albin Köbis und Max Reichpietsch waren Teil der Matrosenbewegung, die sich gegen die ungleiche Versorgung von Offizieren und Matrosen sowie andere Missstände auf den Schiffen zur Wehr setzten. Zugleich wollten sie mit ihrem Aufstand ein Zeichen für den Frieden setzen. Es waren insgesamt rund 600 Matrosen, die am 2. August 1917 erstmals aus Protest den Dienst verweigerten und die Schiffe eigenmächtig verließen, doch an Köbis und Reichpietsch sollte ein Exempel statuiert werden. Trotz massiver Bedenken von Marinejuristen wurde die Vollstreckung der Todesurteile durchgesetzt. Um Voranmeldung wird gebeten unter: Friedensbildungswerk Köln E-Mail:   FBKKoeln@t-online.de Telefon: 0221-9521945 In Zusammenarbeit mit der SJD/Die Falken, Gruppe Robert Blum und unterstützt durch OFF Kinobetriebs Gmbh. Unterstützt vom DGB Köln/Bonn.   Der Matrosenaufstand 1917 – Das Schicksal von Max Reichpietsch und Albin Köbis Mo 04.09.2017 …

Redebeitrag

Redebeitrag bei der Kundgebung/Demonstration „Keine Abschiebungen in den Tod – Abschiebung nach Afganistan verhindern“ vom 28. Juni 2017 -Es gilt das gesprochene Wort.- Die Stadt, die Nachbarschaft, das Veedel sind die Orte unserer alltäglichen Erfahrungen, hier kommen unsere neuen Nachbar*innen an, hier entstehen die Räume des Kennenlernens, des gemeinsamen Tuns. Hier gestalten wir unser Zusammenleben, kommen die vielfältigen Lebensrealitäten zusammen, die wir nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung wahrnehmen. Hier unterstützen wir uns, hier kann Solidarität konkret erlebt und sichtbar werden. In den Veedeln kommen wir zusammen und beziehen Stellung gegen Rassismus, meistens gegen die rechte, völkisch-nationalistische und rassistische Hetze politischer Gruppen und genauso gegen die rigider werdende Abschiebepolitik und Gewalt gegen Geflüchtete. Ziel ist es eben auch den Reichtum starker Veedel an die Refugees umzuverteilen. Mit „Kein Veedel für Rassismus“ haben wir dabei mit vielen anderen in den letzten Monaten Aktionen durchgeführt, Banner gemalt, sind kreativ geworden, vor allem gegen die AfD. Denn diese steht wie keine andere Partei für einen gesellschaftlichen Rechtsruck, gegen den wir uns wehren und dem wir unsere Vorstellung einer …

10 Jahre Schüler*innen gegen Rechts

Die Gruppe Schüler*innen gegen Rechts hat nun schon 10 Jahre auf dem Buckel. Um dies gebührend zu feiern, freuen wir uns über die vielen Gesichter aus der Geschichte von SgR. Vom Gründungsmitglied, über Bündnispartner*innen, bis hin zum stillen Vereinsmitglied, ihr seid alle zum Jubiläum am 01.07.2017 in den Räumlichkeiten des Autonomen Zentrums Köln (AZ), Luxemburger Str. 93, 50939 Köln, eingeladen. Beginn: 11:30 mit Workshops, Speis und Trank Ab 20:00 Uhr Party Nähere Infos gibt es hier: sgr-koeln.de und HIER in Facebook unter.

Kinospot – „Kein Veedel für Rassismus“

Spot der Kampagne “Kein Veedel für Rassismus” ruft charmant und schwungvoll sowohl zur Beteiligung an der NRW-Landtagswahl am 14. Mai als auch zu mehr interkulturellem Miteinander im Alltag auf. Die ineinander verwobenen Szenen verdichten sich zur Kernaussage: “Es bleibt Deine Stimme!” Der Spot ist eine Initiative junger Filmschaffender, die das Projekt ehrenamtlich aus der Taufe gehoben haben, auch als Statement gegen die AfD. Wünschenswert wäre, wenn dieser Film bis zur Wahl gezeigt werden könnte, so dass in den Köpfen der Zuschauer ein positives Bild vom friedlichen Miteinander gestärkt und gleichzeitig elegant an die Bedeutung der demokratischen Mitbestimmung appelliert wird. Großer Dank gilt den vielen Partnern, die dieses Projekt ermöglicht haben: Gorillia Media, ver.di, ARRI Media, Epic Mountain, Kolbhalle Artist Community, uvm.

Dreharbeiten

Heute finden Dreharbeiten für „Kein Veedel für Rassismus“ statt. Wir sind absolut überwältigt, dass mit soviel Leidenschaft und Herz produziert wird. Verraten können wir heute schon, dass es sich inhaltlich rund um das „Leben eines Nichtwählers“ dreht. Das gesamte Set-Team möchte durch den fertigen Videoclip ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtspopulismus setzen.

Wir brauchen €€€ gegen Rassismus

– Unterstützt „Kein Veedel für Rassismus“ Köln weit haben wir durch die Kampagne „Kein Veedel für Rassimsus“ rund 500 Personen zusammengebracht, die gegen Rassismus in ihrem Veedel aktiv werden möchten. In zahlreichen Arbeitsgruppen wurde sich zusammengesetzt, überlegt und diskutiert, wie man im Supermarkt, der Nachbarschaft oder im Verein mit Rassismus oder rechtspopulistischen Worthülsen umgehen kann. Bislang gibt es Veedels-Gruppen in Ehrenfeld, Kalk, Mülheim, der Südstadt, Nippes, Weidenpesch, Agnesviertel und in der Innenstadt. Es wurden bereits mehrere tausend Flyer gedruckt und verteilt, Buttons erstellt, StammtischkämpferInnen-Schulungen organisiert und ein AfD-Stand kreativ „begleitet“. Dies wird in den nächsten Wochen bis zur Landtagswahl nochmals verstärkt angegangen.  Unsere Kampagne finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Deshalb bitten wir Dich/Euch um Unterstützung. Wir wollen auch in Zukunft tausende Flyer, Plakate, Aufkleber, Buttons und „Braune Säcke“ für den Straßenwahlkampf herstellen. Dazu brauchen wir Geld!   Die Kampagne verfolgt für 2017 die folgenden Ziele: – Einem Klima von Hass und Gewalt in den Veedeln entgegenwirken – Dem Rassismus unsere Vorstellungen einer solidarischen Zivilgesellschaft entgegen setzen – Allen extrem rechten und rassistischen Gruppen in Köln …

Aktueller Stand der Dinge – Proteste am 22. April 2017

Protest gegen den AfD-Bundesparteitag am Samstag den 22. April 2017 in Köln Nachdem im Winter 2016 öffentlich wurde, dass der AfD-Bundesparteitag im Kölner Maritim-Hotel stattfindet, haben sich unterschiedliche Kölner Bündnisse zum Gegenprotest aufgestellt. Natürlich finden bereits Protest-Aktionen statt: wie z. B. die regelmäßigen Mahnwachen oder Flashmobs am/im Hotel. Wie z.B. die Petition Köln von „Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis“ bei Campact – HIER Wie z. B, der bundesweite Aktionstag gegen die Maritim Hotelkette am Samstag, dem 18. März ’17 in ca.10 Städten . In Köln gibt es dazu am 18. März um 14:00 Uhr ein Treffen am Reiterdenkmal am Heumarkt. Weiter aktuelle Infos HIER. Weshalb sind wir gegen die AfD? Wir stellen uns gegen die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), da wir diese nicht als ’normale‘ Partei ansehen. Die AfD verbreitet rassistische Hetze gegen Flüchtlinge. Sie erkennt die Not, beispielsweise von Kriegsflüchtlingen, nicht an und will alle Grenzen dicht machen. Die Führungsspitze der AfD, darunter der Vorsitzende der AfD-Jugendorganisation, arbeitet europaweit mit Rechtsextremisten zusammen. Immer wieder kommt es in der AfD zu antisemitischer Hetze …

Logo Kein Veedel für Rassismus

Hier sind Profis am Werk

In den kommenden Wochen wollen wir Wahlmaterial von AfD & Co. sammeln, um daraus Konfetti zu machen. Um diesen ganzen „Müll“ zu sammeln, hat uns netterweise DER Profi in Köln für alle Arten von Abfallentsorgung zwei Restmülltonnen gestiftet! Die AWB ist ein Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“ und setzt auf ein Arbeitsklima mit gegenseitiger Wertschätzung. Also auch bei der AWB: kein Platz für Rassismus! Einen ganz herzlichen Dank an das Team der AWB, die uns ausgeprochen nett von der Pforte bis zum Einladen der Tonnen unterstützt haben!