Schlagwort-Archiv: Köln stellt sich quer

Das ist alles nur geklaut…

01Wer braucht noch Daily Soaps, wir haben ja Pro NRW.Vor dem Bonner Amtsgericht kam es gestern auf den Tisch:

Der ehemalige Bonner Ratsherr für Pro NRW, Detlef Schwarz, hatte 2014 sein Ratsmandat an Christopher von Mengersen verkauft. In einer schriftlichen Vereinbarung hatten die beiden festgelegt, dass Schwarz bis zum Ende der Ratsperiode monatlich 560,- € von von Mengersen bekommt, also ca. 30.000,-€. Nicht schriftlich festgelegt, aber ganz offensichtlich so vereinbart hatten die beiden, dass Schwarz dafür sein Ratsmandat an von Mengersen abtritt. Das Problem: Nach der ersten Rate stellte von Mengersen seine Zahlungen ein, worauf Schwarz nun vor Gericht zog, um das ausstehende Geld einzutreiben. schwarz

Für den Richter des Amtsgerichtes war die Sache allerdings klar:„Für mich ist das ein Mandatsverkauf“, so Richter Stollenwerk, und damit sittenwidrig. Der Klage von Schwarz wird demnach nicht stattgegeben, das Urteil wird am 03.02. 2016 gefällt. Ob dieser Kuhhandel für von Mengersen noch weitere Konsequenzen hat, wird nach Auskunft des Stadt-Vizesprechers nach Erhalt des Urteils geprüft werden.

Pro-NRW versinkt im Chaos – Parteiausschlussverfahren gegen Dominik Roeseler

pufal

©Kein Veedel für Rassismus: Bastian Pufal zerlegt Pro NRW

Es geht zu wie in einer schlechten Seifenoper bei Pro NRW. Auf der Vorstandssitzung am 10.02.16 muss es heiß hergegangen sein. Beleidigungen, verbale und körperliche Attacken zwischen Bastian Pufal, Horst Roeseler und anderen Pro NRWlern waren offen-sichtlich eskaliert. Hier ein Auszug aus Dominik Roeselers Schilderungen:

„Und gestern war es also wieder Bastian Pufal, der Vorstandsmitglieder in übelster Art und Weise beschimpfte, bespuckte und körperlich anging. Aus einem beiläufigen Gespräch nach der Vorstandssitzung heraus eskalierte Pufal eruptiv und beleidigte das Vorstandsmitglied Holm Teichert u.a. als „Hurensohn“ und drohte mit Gewalt. Kurze Zeit später rannte er im manischen Wahnsinn durch die Geschäftsstelle und brüllte lauthals in übelster Gossenmanier herum. Dabei rief er auch antisemitische Parolen. Weiterlesen

AfD – und Tschüss

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

35 AfD-lerInnen verteilten heute auf dem Bahnhofsvorplatzvorplatz rassistische Propaganda unter dem Motto „Deutsche Staatsgrenzen schützen, Zuwanderung kontrollieren, Dublin konsequent umsetzen“.

Antifaschistische Proteste gab es leider nur wenige, dafür aber kreative. Der Bahnhofsvorplatz wurde großflächig per Kreide mit Parolen gegen die AfD und gegen Rassismus bemalt.

 

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

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Bilder – Kundgebung & Flashmob

400 Menschen nahmen heute an der Kundgebung „Flüchtlinge gegen Sexismus und
Rassismus“ teil. 250 beteilgten sich an dem „Flashmob gegen rassistische Gewalt“.
Ein ausführlicher Bericht folgt.

 

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo:  Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo:  Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!

 

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Flashmob

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flashmob

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Flashmob

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flashmob

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Flashmob

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Flashmob

 

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

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Seit letzter Woche veranstaltet eine selbsternannte „Bürgerwehr“ aus Hooligans, Menschen aus dem Türstehermilieu und organisierten Neonazis regelrechte Treibjagden auf migrantisch aussehende Menschen in der Kölner Innenstadt.  Sie scheinen zu glauben die Geschehnisse in der Silvesternacht rechtfertigen willkürliche Gewalt. Wir wollen am Samstag klar, deutlich und laut sagen: Das ist nicht so!
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4000 gegen Sexismus und Rassismus

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Kundgebund von „Köln gegen Rechts“ auf dem Breslauer Platz

Um 12h begann die Kundgebung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses „Köln gegen Rechts“ mit einigen tausend Teilnehmer/innen. Um 13h stießen etwa 1000 Frauen vom Flashmob „Gegen Männergewalt“ dazu.

Zahlreiche Rednerinnen verurteilten die sexuellen Übergriffe an Silvester in Köln. Sie machten deutlich, dass sexuelle Gewalt von Männern nicht an Herkunft und Religion gebunden ist und kritisierten ausdrücklich den Versuch von Pegida und anderen Rassisten/innen die Empörung über die sexuellen Übergriffe für rassistische Hetze zu instrumentalisieren.

Auf der anderen Seite des Breslauer Platzes versammelten sich etwa 1300 Pegidas, die ihr sexistisches Weltbild mit Parolen wie „Antifa Hurensöhne“ auf den Punk brachten. Die Pegida Versammlung bestand zum größten Teil aus Nazis und Hooligans aus dem Hogesa Spektrum. Viele der Teilnehmer waren betrunken und äußerst aggressiv.

Der Demonstrationszug der Nazis wurde nach etwa 300 Metern von der Polizei wegen Böllerwürfen und Vermummung gestoppt. Es kam zu zahlreichen Flaschenwürfen auf die Polizei und einem Wasserwerfereinsatz. Die Demo wurde daraufhin aufgelöst.

Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ beendete seine Kundgebung mit einer Demonstration von über 1000 Leuten zum Westbahnhof.
Wir freuen uns, dass so viele Menschen in Köln auf unserer Kundgebung ein deutliches Zeichen gegen Sexismus und Rassismus gesetzt haben und sich der rassistischen Hetze von PEGIDA und Nazi-Hooligans entschieden entgegengestellt haben.

Antifaschistisches Aktionsbündnis „Köln gegen Rechts“

 

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Kundgebung von „Köln gegen Rechts“

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Kundgebung „Köln gegen Rechts“

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Teilnehmer der PEGIDA Demo greifen Polizisten an.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Demo von PEGIDA NRW war nach 150 m vorbei.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Teilnehmer*innen von PEGIDA NRW.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Wen grüßt denn dieser Vollpfosten?

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Demospitze von „Köln gegen Rechts“ mit dem Ziel Westbahnhof.

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© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Etwa 1000 Personen nahmen an der Demo durch die Stadt Richtung Westbahnhof teil.

Neonazi nun Geschäftsführer von „Pro NRW“

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: "Pro Köln"-Führungsriege mit Thorsten Crämer, 2003, Mahnwache gegen das antirassistische Grenzcamp.

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: „Pro Köln“-Führungsriege mit Thorsten Crämer, 2003, Mahnwache gegen das antirassistische Grenzcamp.

Auf dem außerordentlichen Parteitag der „Bürgerbewegung Pro NRW“, der letzten Freitag tagte, wurde der ehemalige NPD’ler Thorsten Crämer zum Geschäftsführer gewählt. Crämer blickt auf eine lange Karriere in der militanten Neonazi-Szene zurück. Im Jahr 2000 griff Crämer mit einer Gruppe Neonazis Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des ehemaligen KZ Wuppertal-Kemna an und wurde daraufhin zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Damals war Crämer Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten, der Jugendorganisation der NPD. Die Wahl Crämers zum Geschäftsführer zeigt noch einmal deutlich, dass Beisicht und „Pro NRW“ mittlerweile offen mit der Neonazi-Szene kooperieren, wie auch schon am 22.11.15 in Köln zu sehen war (s. Bericht). Verzweifelt versucht Beisicht damit, seinen Absturz in die völlige Bedeutungslosigkeit aufzuhalten. Mit dieser Strategie wird er in ihn wohl eher noch beschleunigen.

Markus Beisicht führt Nazi-Mob durch Köln

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

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Ca. 100 Neonazis und Nazi-Hooligans nahmen heute an der von der sogenannten „Bürgerbewegung Pro NRW“ organisierten Kundgebung und Demonstration unter dem Motto „Freiheit statt Islam“ teil. Wie bereits erwartet, setzte sich die Teilnehmerschaft fast ausschließlich aus dem extrem rechten Hogesa-Spektrum und organisierten Neonazis zusammen. Noch nie hat „Pro NRW“ so offen mit der Neonazi- und NS-Szene zusammengearbeitet wie bei der heutigen Demonstration. Das zeigt, wie verzweifelt Markus Beisicht, Chef von „Pro NRW“, mittlerweile sein muss. Mangels anderer Unterstützung sind jetzt alle Hemmungen gefallen.

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus

Offen wurde NS-Symbolik zur Schau gestellt, Hitlergrüße gezeigt und vermummt Journalisten angepöbelt. Trotz vielfacher Proteste von JournalistInnen ließ die Polizei die Neonazis dabei weitgehend ungestört agieren. Als RednerInnen traten neben Beisicht u.a. die Dügida-Organisatorin Melanie Dittmer auf, und die Spitzenkandidatin der NPD bei der bayrischen Landtagswahl 2013, Sigrid Schüßler. Nach einer Stunde Redebeiträgen führte Beisicht die Demonstration über die Hogesa-Strecke von 2014. Gegen eine Rednerin ist angeblich ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet worden.
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„Pro NRW“ darf auf Hogesa-Route laufen

– Neonazis um Melanie Dittmer mobilisieren „Köln gegen Rechts“-Kundgebung auf dem Breslauer Platz genehmigt.

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus - Fotoinfo: Melanie Dittmer als Ordnerin bei Hogesa am 25.10.15

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus – Fotoinfo: Melanie Dittmer als Ordnerin bei Hogesa am 25.10.15

„Pro NRW“ darf am 22.11.2015 ausgehend vom Breslauer Platz auf der ehemaligen HoGeSa-Route laufen. Die Strecke wurde heute von der Polizei genehmigt. Mittlerweile mobilisieren auch Neonazis um Melanie Dittmer (Dügida) zu der Veranstaltung, zu der ansonsten vor allem Teilnehmer aus dem Hogesa-Spektrum erwartet werden. Damit zeigt sich deutlich, dass „Pro NRW“ um Markus Beisicht , der in letzter Zeit vor allem ehemalige NPDler um sich schart, zum Sammelbecken von Neonazis und Nazi-Hooligans wird. Ansonsten würde „Pro NRW“ wohl auch kaum mehr als die üblichen vier Restkader auf die Beine bringen, die sich in den vergangenen Wochen bei den „Pro NRW“-Mahnwachen haben blicken lassen. So muss allerdings damit gerechnet werden, dass 22.11. eine unangenehme Mischung aus Hogesa, Dügida und Neonazis aus NRW anreist.

Machen wir ihnen einen Strich durch die Rechnung! Kommt am Sonntag um 13:00 h zum Breslauer Platz, dort findet die genehmigte Kundgebung des Bündnis „Köln gegen Rechts“ statt. (Infos im Facebook HIER)

P.S.: Die Route von Pro NRW verläuft über die Maximinenstraße, Turiner Straße, Theodor-Heuss-Ring, Konrad-Adenauer-Ufer und Goldgasse (aktualisiert: 22.11.2015 – 12:30h)

Gemeinsam gegen Rassismus

In Folge nun die unterschiedlichen Treffpunkte, Kundgebungen und Uhrzeiten am Sonntag den 25.10.2015:

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11933480_1643624429188599_737270644138320994_n„Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis“
Gemeinsam sind wir stark. Deshalb schlagen wir eine gemeinsame Anreise zu unserer angemeldeten Kundgebung in Köln-Deutz vor.

Treffpunkte zur gemeinsamen Anreise:
10:40 Uhr (Pünktlich!)

– Köln-Süd Bf
– Ehrenfeld Bf
– Kalk Post
– Köln-Mülheim Bf

Infos zu den Anreisetreffpunkten in Köln und NRW
Wichtig: Die Anreisenden sollen an den oben aufgeführten Bahnhöfen aussteigen.

„Köln stellt sich quer“ und „Arsch Huh“
12:00 Uhr Auftaktkundgebung auf dem Heumarkt – danach folgt ein Demonstrationszug.

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Im Oktober 2014 marschierten etwa 5.000 Neonazis und Hooligans unter dem Namen „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) in der Kölner Innenstadt auf, und konnten besonders am Eigelstein und im Kunibertsviertel nahezu ungehindert Anwohner*innen und migrantische Geschäftsleute, Passant*innen und Journalist*innen angreifen, ungeahndet den Hitlergruß zeigen und braune Parolen skandieren. Die Polizei, die diese Demon-stration trotz aller Warnungen völlig unterschätzt hatte, stand dem Mob hilflos gegenüber. Auch Antifaschist*innen waren damals nicht in der Lage, dem etwas entgegen zu setzen.   Weiterlesen