Alle Artikel in: AfD

Pleite für Alice #Weidel in Köln

Ganze 15 Minuten hielt es AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel heute in Köln am Stand ihrer ParteikollegInnen auf dem Bahnhofsvorplatz aus. Kein Wunder, denn der Stand mit ca. 34 AfDlerInnen war nicht nur von Polizei und Drängelgittern von der Öffentlichkeit abgeschirmt, sondern auch noch von 250 GegendemonstrantInnen. Und die taten ihren Unmut über den unerwünschten Besuch lautstark kund. Vorher hatte die Afd mehrere Stunden am Rande des Bahnhofsvorplatzes weitgehend alleine und teilweise im Regen herumgestanden. Es bleibt dabei: Köln ist ein schlechtes Pflaster für die AfD.

AfD-Großaufmarsch verhindern

Köln fährt nach Berlin am 27.05. | Bustickets bei Köln gegen Rechts Am 27.05. plant die AfD eine bundesweite Großdemonstration in Berlin. Die AfD kündigt „zehntausend Teilnehmer“ an. Als Redner soll Alexander Gauland auftreten. In Berlin hat sich mittlerweile ein breites Bündnis gebildet, das diese Großdemonstration als Angriff auf alle versteht, die für eine vielfältige und offene Gesellschaft stehen. Unter dem Motto „Stoppt den Hass! – Stoppt die AfD!“ wird zu Protesten aufgerufen. https://www.facebook.com/events/603105916708732/ AfD-Großaufmarsch verhindern Schon Ende Februar hatte es in Berlin unter dem Vorwand Frauenrechte zu verteidigen den Versuch einer rechten Großdemo gegeben. Viele Teilnehmer/innen aus dem PEGIDA und Nazihooliganspektrum waren angereist. Einigen tausend Gegendemonstrant*innen war es jedoch gelungen, den rechten Aufmarsch zu blockieren. Die Ankündigung einer bundesweiten Großdemonstration von der AFD am 27.05. wird die Nagelprobe sein, wie sehr sie im rechten Milieu, das auf die Straße drängt, die Meinungsführerschaft behaupten kann. Köln fährt nach Berlin Nach der bundesweiten Unterstützung unserer Proteste und Blockaden gegen den AfD-Bundesparteitag im letzten Jahr, werden wir uns aus Köln nun an den Protesten und Aktionen gegen …

Demo gegen die AfD in Chorweiler

70 Menschen demonstrierten heute in Köln-Chorweiler gegen den Auftritt des stellvertretenden Bundessprecher der AfD, Georg Pazderski, im Handwerkerhof. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung auf dem Pariser Platz zog die Demonstration vor den Handwerkerhof, vor dem sich lediglich die üblichen Kader der AfD eingefunden hatten, immerhin 16 an der Zahl, niemand davon aus Chorweiler. Nach einigen Redebeiträgen verabschiedeten sich die DemonstrantInnen mit der Aufforderung an die AfD, sich doch ebenso aufzulösen, wie „Pro Köln“ einige Tage zuvor am gleichen Ort. Fotos:

AfD auf dem Breslauer Platz – Das war wieder nix

Geschäftführer der AfD-Ratsfraktion, Wilhelm Geraedts, verletzt einen Gegendemonstranten mit Kopfstoß Eine Kundgebung der AfD auf dem Breslauer Platz sollte es werden – um die Übergriffe zu Sylvester 2015 am Kölner Bahnhof für die übliche rassistische Hetze zu nutzen. Es kam für die AfD etwas anders als erwartet, denn sie wurden von 100 GegendemonstrantInnen bereits erwartet. Diese versammelten sich nach und nach auf dem Kundgebungsplatz der AfD und drängten diese so an den äußersten Rand des Breslauer Platzes, fernab vom Publikumsverkehr. Kurz zuvor hatte der Geschäftsführer der Kölner AfD-Ratsfraktion, Wilhlem Geraedts, einen Gegendemonstranten völlig grundlos mit einem Kopfstoß attackiert und verletzt. Geraedts erhielt daraufhin von der Polizei Platzverbot. Die ca. 25 AfDlerInnen standen in der Folge ziemlich ratlos und verloren um ihren Stand herum. Weder Lautsprecheranlage noch Megaphon hatten sie mitgebracht, lediglich eine Handvoll Flugblätter lag auf dem Tisch. Scheinbar hatte die AfD gehofft eine der üblichen Propaganda-Aktionen machen zu können: Kurzes Aufstellen zum Foto, nach zehn Minuten wieder einpacken, und dann auf Facebook eine wahnsinnig erfolgreiche Aktion melden. Nach zwei Stunden umzingelt von GegendemonstrantInnen und …

Kein Raum für Rassismus – Kein Affenfels für die AfD

Protest gegen AfD-Wahlkampf-Auftakt Köln/Bergisch Gladbach Am Samstag, den 12. August, will die Kölner AfD, gemeinsam mit der AfD Rhein-Berg, ihren zentralen Wahlkampfauftakt in Bensberg veranstalten. Sie lädt zu einer öffentlichen Veranstaltung mit ihrer Bundestagskandidatin Alice Weidel u.a. ein. Nach den Massenprotesten gegen ihren Bundesparteitag im April scheint die AfD keine Räumlichkeiten mehr in Köln zu finden. So ist sie gezwungen auf das Rathaus Bensberg – den sogenannten Affenfelsen – auszuweichen. Doch auch hier werden sie nicht ohne Protest auftreten können. Die AfD wird ihren Wahlkampf – wie auch ihre gesamte Politik – auf dem Rücken von Flüchtlingen, Migranten, Frauen und Homosexuellen führen. Wir wehren uns dagegen, dass Rassismus, Sexismus und Homophobie dieses Forum bekommen. Für Bergisch Gladbach rufen Mitglieder des Jugendrates Bergisch Gladbach gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit, die Partei DIE LINKE (Rheinisch-Bergischer Kreis), das Bündnis „Liebe statt hetze“ und Einzelpersonen verschiedener Organisationen und für Köln das Antifaschistische Aktionsbündnis – Köln gegen Rechts gemeinsam zum Protest auf. Kundgebung vor dem Rathaus Bensberg, Samstag 12.08. ab 18h Gemeinsame Anfahrt aus Köln: Treffpunkt 17:00 Neumarkt, Haltestelle Linie 1, …

Flyer-Aktion in Porz-Lind

„Kein Veedel für Rassismus“ Köln-Porz hat am 8. Mai in Porz-Lind, dem (ehemaligen?) Wohnviertel von AFD-Ratsherrn und ex-MADler Hendrik Rottmann, 1500 Haushalte mit Flyern bestückt. Viele AnwohnerInnen haben sich darüber gefreut und uns versichert, dass sie Rottmann und seine AFDler für schräge Vögel halten. Gegen Rottmann läuft derzeit eine Klage wegen Volksverhetzung, weil er den SA-Spruch „Deutschland erwache“ getwittert hatte. Peinlichst ist die Erklärung des auch in Porz-Wahn wohnenden Vorstands der Kölner AFD, Wilhelm Geraedts (eines pensionierten Soldaten), dazu:  Rottmann habe dies „..ohne historisches Bewusstsein und Kenntnis dieser vorbelasteten Parole..“ geäußert. Na, dann ist er ja genau der Richtige in Politik und im Militärgeheimdienst beim Aufspüren von Nazis. Wir werden nach der Wahl zum zweiten Porzer Treffen einladen.

Offener Brief an Ströer

Kein Veedel für Rassismus fordert die Firma Ströer in einem offenen Brief dazu auf, die Zusammenarbeit mit der AfD zu beenden.  Seit ca. einer Woche prangt im gesamten Kölner Stadtgebiet Wahlwerbung der AfD auf großen elektronischen Werbetafeln der Firma Ströer. Die Plakate werden von einem Verein namens „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“ geschaltet. Lobbypedia sagt über diesen Verein: „Die indirekte Wahlwerbung über den Verein umgeht die Transparenzregeln des Parteienrechts. Bis heute bleiben die Finanziers im Dunkeln.“, https://lobbypedia.de/wiki/Verein_zur_Erhaltung_der_Rechtsstaatlichkeit_und_der_b%C3%BCrgerlichen_Freiheiten KVfR fordert die Firma Ströer auf, dem Beispiel der Maritim Hotelkette zu folgen, die nach dem Bundesparteitag erklärt hat, der AfD zukünftig keine Räume mehr zu vermieten. Kein Veedel für Rassismus, 08.05.2017 PDF Offener Brief an Ströer

KVfR-Bustour durch den Kölner Norden

Kein Veedel für Rassismus auf Tour im linksrheinischen Kölner Norden Die AFD ist ein Problem mehr und keine Alternative! In einer Woche sind Landtagswahlen. Andere machen Parteiwerbung. Auch wir sind aktiv – in unserer Weise: Wir machen an einem Samstag im linksrheinischen Kölner Norden Werbung gegen die rassistische und demokratiedefizitäre AfD. Am Samstag ging es um 9.30 los: Ein Bus unserer Freunde von Extratour aus Ehrenfeld wartet auf uns. Unser Motto: „DIE AFD IST EIN PROBLEM MEHR UND KEINE ALTERNATIVE“. Knapp 20 sind gekommen. Wir steuern mehrere kleine Stadtteile an, die viele Kölner kaum kennen: In Worringen packen wir die selbst gestalteten Buchstaben aus: „Kein Rassismus“ ist auf dem Bürgersteig vor einem Geschäft zu lesen. Dazu, etwas mobiler, unser großes Transparent: „Kein Veedel für Rassismus“. Viele Autofahrer, die zum Einkaufen an uns vorbei fahren werden aufmerksam. Manche winken uns zu, andere wirken nicht zu interessiert. G. holt ihre Geige raus, die Stimmung steigt. Dann geht’s in das beschauliche Bilderstöckchen, dem immer noch ein wirkliches Zentrum fehlt. Auf dem Markt von Longerich ist mehr los, gelegentlich …

Ströer und die Werbung für die AfD

Derzeit ist Köln über die elektronischen Werbetafeln der Firma Ströer großflächig mit Werbeplakaten der AfD bestückt. Diese Plakate werden nicht direkt von der AfD geschaltet, sondern von einem Verein namens „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“. Lobbypedia hat einen interessanten Hintergrundartikel über die Aktivitäten dieses Vereins veröffentlicht. „Die indirekte Wahlwerbung über den Verein umgeht die Transparenzregeln des Parteienrechts. Bis heute bleiben die Finanziers im Dunkeln.“, so Lobbypedia. Der Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten organisiert im großen Umfang Wahlwerbung für die AfD, deren Finanzierung intransparent bleibt. Dazu gehören Zeitungen mit Wahlempfehlungen für die AfD („Extrablatt“), Großplakate, Google-Anzeigen und Videos. Die indirekte Wahlwerbung über den Verein umgeht die Transparenzregeln des Parteienrechts. Bis heute bleiben die Finanziers im Dunkeln… den ganzen Artikel auf Lobbypedia.de lesen

„Solidarität statt Hetze“ – Erster Kurzbericht

Erfolgreicher Aktionstag gegen den Bundesparteitag der AfD Bereits am Freitagabend wurde ein Ausrufezeichen in der Südkurve des FC-Spiels gesetzt. Am Samstag-morgen um 8:00 h starteten die Blockaden des AfD-Bundesparteitags. Auch wenn der Parteitag damit nicht verhindert werden konnte, wurde der Eintritt für viele Delegierte der AfD zum Spießrutenlauf. Nach der Kundgebung auf dem Heumarkt startete um 10:30 h startete die Demonstration durch die Innenstadt mit 15.000 – 20.000 TeilnehmerInnen – ein riesen Erfolg. Die absurde Gewalt- und Horrorpropaganda von Polizeipräsident Mathies – die von Teilen der Medien immer wieder gekäut wurde – konnte nicht verhindern, dass es zu einer derart großen Demo kam. Ein erfolgreicher Tag! Am 23. April 2017 fand unter dem Motto: „Auf Nimmerwiedersehen AfD!“ statt. Es traten die Bands: Anti Flag, anorak und Ansage:nein auf. Weitere Berichte folgen. Am Freitagabend, 21. April 2017 im Stadion (FC – Hoffenheim):                     Der Protesttag, 22. April 2017 – Kundgebung & Demo:                                 …