Alle Artikel in: AfD

Kein Raum für Rassismus – Kein Affenfels für die AfD

Protest gegen AfD-Wahlkampf-Auftakt Köln/Bergisch Gladbach Am Samstag, den 12. August, will die Kölner AfD, gemeinsam mit der AfD Rhein-Berg, ihren zentralen Wahlkampfauftakt in Bensberg veranstalten. Sie lädt zu einer öffentlichen Veranstaltung mit ihrer Bundestagskandidatin Alice Weidel u.a. ein. Nach den Massenprotesten gegen ihren Bundesparteitag im April scheint die AfD keine Räumlichkeiten mehr in Köln zu finden. So ist sie gezwungen auf das Rathaus Bensberg – den sogenannten Affenfelsen – auszuweichen. Doch auch hier werden sie nicht ohne Protest auftreten können. Die AfD wird ihren Wahlkampf – wie auch ihre gesamte Politik – auf dem Rücken von Flüchtlingen, Migranten, Frauen und Homosexuellen führen. Wir wehren uns dagegen, dass Rassismus, Sexismus und Homophobie dieses Forum bekommen. Für Bergisch Gladbach rufen Mitglieder des Jugendrates Bergisch Gladbach gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit, die Partei DIE LINKE (Rheinisch-Bergischer Kreis), das Bündnis „Liebe statt hetze“ und Einzelpersonen verschiedener Organisationen und für Köln das Antifaschistische Aktionsbündnis – Köln gegen Rechts gemeinsam zum Protest auf. Kundgebung vor dem Rathaus Bensberg, Samstag 12.08. ab 18h Gemeinsame Anfahrt aus Köln: Treffpunkt 17:00 Neumarkt, Haltestelle Linie 1, …

Flyer-Aktion in Porz-Lind

„Kein Veedel für Rassismus“ Köln-Porz hat am 8. Mai in Porz-Lind, dem (ehemaligen?) Wohnviertel von AFD-Ratsherrn und ex-MADler Hendrik Rottmann, 1500 Haushalte mit Flyern bestückt. Viele AnwohnerInnen haben sich darüber gefreut und uns versichert, dass sie Rottmann und seine AFDler für schräge Vögel halten. Gegen Rottmann läuft derzeit eine Klage wegen Volksverhetzung, weil er den SA-Spruch „Deutschland erwache“ getwittert hatte. Peinlichst ist die Erklärung des auch in Porz-Wahn wohnenden Vorstands der Kölner AFD, Wilhelm Geraedts (eines pensionierten Soldaten), dazu:  Rottmann habe dies „..ohne historisches Bewusstsein und Kenntnis dieser vorbelasteten Parole..“ geäußert. Na, dann ist er ja genau der Richtige in Politik und im Militärgeheimdienst beim Aufspüren von Nazis. Wir werden nach der Wahl zum zweiten Porzer Treffen einladen.

Offener Brief an Ströer

Kein Veedel für Rassismus fordert die Firma Ströer in einem offenen Brief dazu auf, die Zusammenarbeit mit der AfD zu beenden.  Seit ca. einer Woche prangt im gesamten Kölner Stadtgebiet Wahlwerbung der AfD auf großen elektronischen Werbetafeln der Firma Ströer. Die Plakate werden von einem Verein namens „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“ geschaltet. Lobbypedia sagt über diesen Verein: „Die indirekte Wahlwerbung über den Verein umgeht die Transparenzregeln des Parteienrechts. Bis heute bleiben die Finanziers im Dunkeln.“, https://lobbypedia.de/wiki/Verein_zur_Erhaltung_der_Rechtsstaatlichkeit_und_der_b%C3%BCrgerlichen_Freiheiten KVfR fordert die Firma Ströer auf, dem Beispiel der Maritim Hotelkette zu folgen, die nach dem Bundesparteitag erklärt hat, der AfD zukünftig keine Räume mehr zu vermieten. Kein Veedel für Rassismus, 08.05.2017 PDF Offener Brief an Ströer

KVfR-Bustour durch den Kölner Norden

Kein Veedel für Rassismus auf Tour im linksrheinischen Kölner Norden Die AFD ist ein Problem mehr und keine Alternative! In einer Woche sind Landtagswahlen. Andere machen Parteiwerbung. Auch wir sind aktiv – in unserer Weise: Wir machen an einem Samstag im linksrheinischen Kölner Norden Werbung gegen die rassistische und demokratiedefizitäre AfD. Am Samstag ging es um 9.30 los: Ein Bus unserer Freunde von Extratour aus Ehrenfeld wartet auf uns. Unser Motto: „DIE AFD IST EIN PROBLEM MEHR UND KEINE ALTERNATIVE“. Knapp 20 sind gekommen. Wir steuern mehrere kleine Stadtteile an, die viele Kölner kaum kennen: In Worringen packen wir die selbst gestalteten Buchstaben aus: „Kein Rassismus“ ist auf dem Bürgersteig vor einem Geschäft zu lesen. Dazu, etwas mobiler, unser großes Transparent: „Kein Veedel für Rassismus“. Viele Autofahrer, die zum Einkaufen an uns vorbei fahren werden aufmerksam. Manche winken uns zu, andere wirken nicht zu interessiert. G. holt ihre Geige raus, die Stimmung steigt. Dann geht’s in das beschauliche Bilderstöckchen, dem immer noch ein wirkliches Zentrum fehlt. Auf dem Markt von Longerich ist mehr los, gelegentlich …

Ströer und die Werbung für die AfD

Derzeit ist Köln über die elektronischen Werbetafeln der Firma Ströer großflächig mit Werbeplakaten der AfD bestückt. Diese Plakate werden nicht direkt von der AfD geschaltet, sondern von einem Verein namens „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“. Lobbypedia hat einen interessanten Hintergrundartikel über die Aktivitäten dieses Vereins veröffentlicht. „Die indirekte Wahlwerbung über den Verein umgeht die Transparenzregeln des Parteienrechts. Bis heute bleiben die Finanziers im Dunkeln.“, so Lobbypedia. Der Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten organisiert im großen Umfang Wahlwerbung für die AfD, deren Finanzierung intransparent bleibt. Dazu gehören Zeitungen mit Wahlempfehlungen für die AfD („Extrablatt“), Großplakate, Google-Anzeigen und Videos. Die indirekte Wahlwerbung über den Verein umgeht die Transparenzregeln des Parteienrechts. Bis heute bleiben die Finanziers im Dunkeln… den ganzen Artikel auf Lobbypedia.de lesen

„Solidarität statt Hetze“ – Erster Kurzbericht

Erfolgreicher Aktionstag gegen den Bundesparteitag der AfD Bereits am Freitagabend wurde ein Ausrufezeichen in der Südkurve des FC-Spiels gesetzt. Am Samstag-morgen um 8:00 h starteten die Blockaden des AfD-Bundesparteitags. Auch wenn der Parteitag damit nicht verhindert werden konnte, wurde der Eintritt für viele Delegierte der AfD zum Spießrutenlauf. Nach der Kundgebung auf dem Heumarkt startete um 10:30 h startete die Demonstration durch die Innenstadt mit 15.000 – 20.000 TeilnehmerInnen – ein riesen Erfolg. Die absurde Gewalt- und Horrorpropaganda von Polizeipräsident Mathies – die von Teilen der Medien immer wieder gekäut wurde – konnte nicht verhindern, dass es zu einer derart großen Demo kam. Ein erfolgreicher Tag! Am 23. April 2017 fand unter dem Motto: „Auf Nimmerwiedersehen AfD!“ statt. Es traten die Bands: Anti Flag, anorak und Ansage:nein auf. Weitere Berichte folgen. Am Freitagabend, 21. April 2017 im Stadion (FC – Hoffenheim):                     Der Protesttag, 22. April 2017 – Kundgebung & Demo:                                 …

Kein Raum für Rassismus! – Refugees Welcome

Benefizfestival Für den 29. Oktober 2016 hatte das „Compact“-Magazin, das sich mit seinen rassistischen, nationalistischen und demokratiefeindlichen Positionen zum Sprachrohr der rechtspopulistischen AfD und der PEGIDA-Bewegung entwickelt hat, eine Konferenz in Köln mit dem Titel „Für ein Europa der Vaterländer – Gegen Islamisierung und Fremdherrschaft!“ angekündigt. Nachdem wir den von Compact geheim gehaltenen Veranstaltungsort – die Sartory Säle – recherchiert hatten, informierten wir Herrn Sartory über den politischen Hintergrund. Daraufhin kündigte er den Vertrag mit Compact. Darüber hinaus beschlossen wir gemeinsam, anstelle der Hetzveranstaltung ein buntes Benefiz-Kulturfestival an diesem Tag in den Sartory-Sälen zu organisieren. Dies wird nun am 29.10.2016 ab 18:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) stattfinden. Die Einnahmen aus dem Einlass werden an sea-watch – ein ziviler Seenotrettungsdienst für Geflüchtete auf dem Mittelmeer – gespendet. Der Eintrittspreis beträgt: 7,- EUR zzgl. Vorverkaufsgebühr. Der Soli-Preis beträgt: 10,- EUR zzgl. Vorverkaufsgebühr. Ein Teil der Vorverkaufsgebühren wird von KölnTicket ebenfalls gespendet. Karten können in Kürze über KölnTicket bezogen werden. Impressionen vom Benefizfestival HIER  

Schulung erfolgreich durchgeführt

Nach der bundesweiten Aktionskonferenz des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus – Unsere Alternative ist Solidarität“, richtete ver.di und „Kein Veedel für Rassismus“ am Samstag den 25.06.2016 eine Multiplikator*innenschulung für Stammtischkämpferinnen in Köln aus. Ziel dieser Schulung war es, die Teilnehmer*innen zu ermutigen und zu befähigen, selbstständig Stammtischkämpfer*innen auszubilden. Inhaltlich geht’s darum, im öffentlichen Raum oder im Betrieb angemessen auf rechtspopulistische Parolen zu reagieren. Die jeweilige Situation selber einzuschätzen und daraus ggf. Handlungsmöglichkeiten zu generieren ist ebenso Schulungsbestandteil.  

AfD – und Tschüss

35 AfD-lerInnen verteilten heute auf dem Bahnhofsvorplatzvorplatz rassistische Propaganda unter dem Motto „Deutsche Staatsgrenzen schützen, Zuwanderung kontrollieren, Dublin konsequent umsetzen“. Antifaschistische Proteste gab es leider nur wenige, dafür aber kreative. Der Bahnhofsvorplatz wurde großflächig per Kreide mit Parolen gegen die AfD und gegen Rassismus bemalt.  

Esch heißt Flüchtlinge willkommen

Am Montag, den 23.2.15, fand im Gymnasium Pesch eine Bürgerversammlung zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in Esch statt. Bis Anfang 2016 sollen am Rand von Esch Wohnungen für 150 Menschen in Containerbauweise für maximal 5 Jahre errichtet werden. Mehrere Hundert Leute strömten herbei. Städtischerseits war Sozialdezernentin Reker, das Wohnungsamt, Caritas/Flüchtlingsrat und das Schulamt vertreten. Frau Reker scheint mittlerweile einen Rhetorikkurs besucht zu haben und war sichtlich im Wahlkampf, weit weniger bürokratisch als früher, und entschlossen: „hier geht es nicht um das ob, sondern um das wie…“.