Alle Artikel in: Antifa

Erfolgreiche Veranstaltung in Sülz

„Keine Nazipropaganda in Zollstock“ …unter diesem Motto versammelten sich vergangenen Freitag etwa 40 Menschen im Juzi Sülz um sich über die Aktivitäten der Nazigruppe „Köln für deutschen Sozialismus“ zu informieren und über mögliche Gegenaktivitäten zu beraten. Nach einem Vortrag über Aktivitäten und Akteure der Nazigruppe um Jan Fartas (braune Jacke) und Paul Breuer (rote Jacke) entwickelte sich eine rege Diskussion. Zum Schluss wurden Folgetreffen vereinbart, in denen auch eine Vernetzung der bereits bestehenden Gruppe “ Sülz gegen Rechts“ und „Kein Veedel für Rassismus“ erfolgen soll. Fartas und andere Rechte hatten großspurig ihr Erscheinen angekündigt, dies aber wie zu erwarten war nicht wahrgemacht. Weitere Veranstaltungen und Informationsstände in Zollstock sind in Planung.

OURY JALLOH – DAS WAR MORD!

Gemeinsame Anreise nach Dessau Am 07.01.2018 jährt sich der Todestag von Oury Jalloh zum 13. Mal. Im Jahr 2005 wurde er in einer Zelle im Dessauer Polizeirevier getötet, von deutschen Polizisten. Dort verbrannte er an Händen und Füßen gefesselt bis zur Unkenntlichkeit. Seitdem wird diese inzwischen nicht mehr widerlegbare Wahrheit von Polizei, Justiz, Politik und Behörden- kurz dem deutschen Rechtsstaat- weiterhin geleugnet, abgestritten oder totgeschwiegen. Widersprüche in den Ermittlungsergebnissen werden konsequent ignoriert, die Täter*innen geschützt. Diesen Herbst wurde das Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft Halle ohne fundierte Begründung eingestellt. Dennoch kämpfen Freund*innen von Oury Jalloh, Angehörige sowie Aktivist*innen und Journalist*innen seit 12 Jahren um eine lückenlose Aufklärung des Falles. So wird es auch im nächsten Januar wieder eine Gedenkdemo für Oury Jalloh geben: https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/mobilisierung-2018/ Die aktuelle Entwicklung im Ermittlungsverfahren ist kein Einzelfall, ebenso wenig wie der Tod eines Schwarzen Menschen durch die Hand von weißen deutschen Polizisten- es ist ein weiteres Beispiel für institutionalisierten Rassismus, der vom Rechtssystem getragen und gestützt und von Beamt*innen ohne Konsequenzen tagtäglich praktiziert wird. Ebenso wie es z.B. beim NSU-Prozess der …

ALL MY FRIENDS ARE BAD KIDS!

We do it again! Unsere antifaschistische Partyreihe ‚All my friends are bad kids‘ geht in die zweite Runde! Bevor wir aber das Soli-Tanzbein schwingen, schwingen wir erstmal Pinsel und Co. Auf unserem brandneuen Politix-Floor gibt es Praxis-Workshops für alle, die aktiv was machen wollen, und politische Inputs für diejenigen, die lieber aktiv zuhören. Es wird um die Kampagne zum Erhalt des AZ gehen, um die Kölner AfD, um die Planungen für das Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ und vor allem um die Aktionen gegen den Bundesparteitag der AfD im April in Köln, denn: Wir kommen um zu stören! Euch erwartet eine antifaschistische Gala der besonderen Art – wer früh kommt hat also mehr vom Abend… Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/398334280545863/ #allmyfriendsarebadkids #SolidaritätstattHetze #noshow4afd Short Facts: Politix Floor Ab 19 Uhr: Praxis Aktions- und Blockadetraining + Workshop for you! Thema: ‚Wie entsorge ich rassistische Hetzpropaganda?‚ + Stencils/Mobimaterial gegen den AfD-Bundesparteitag basteln…. ihr könnt euch für den anstehenden Wahlkampf schonmal warm laufen. Ab 20 Uhr: Inputs & Kurzfilme AZ bleibt! Aktuelle Infos zum Stand unseres Kampfes für den Erhalt …

Kölner Wirte lassen „Kein Kölsch für Nazis – Kein Raum für Rassismus“ Kampagne 2017 neu aufleben

Wir müssen etwas tun! Wir sind besorgt über den immer stärker auftretenden Rassismus in Form von brennenden Flüchtlingsheimen (über 950 Anschläge im vergangenen Jahr), plumpen Falschmeldungen und Hetze von rechten Spinnern in den sozialen Medien und von Rechtspopulisten, die angeblich für alles eine heilbringende Lösung haben. In diesem Jahr findet nicht nur die Landtagswahl in NRW statt, auch die Bundestagswahl steht an und darüber hinaus will die rechtsextreme AfD am 22. und 23. April ihren Bundesparteitag im Kölner Maritim Hotel abhalten – wir müssen dem offenen Rechtsruck etwas entgegensetzen. Silvester Nacht hin oder her, wir in Köln sind weltoffen und tolerant und das lassen wir uns von niemandem kaputt machen! Doch wir müssen in allen gesellschaftlichen Bereichen etwas gegen diese Rechtspopulisten tun. Als Kölner Wirte haben wir im Jahr 2008 mit dem Slogan „Kein Kölsch für Nazis“ für bundesweites Aufsehen und stadtweit für Diskussionen über rechtsextreme Splittergruppen gesorgt und mitgeholfen deren Aufmärsche zu verhindern. Unter dem Motto „Kein Kölsch für Nazis – Kein Raum für Rassismus“ werden wir 2017 unsere Kampagne neu aufleben lassen. Mit …

Spendenaufruf – „Kein Veedel für Rassismus“

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus In den vergangenen Monaten haben viele daran mitgewirkt, die Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“ inhaltlich neu aufzustellen, so dass wir 2017 erneut loslegen können. Aus dem erfolgreichen Jahr 2014, in dem wir und viele andere „Pro Köln“ eine Wahlniederlage bereiten konnten, haben wir noch 250,- Euro in unserer Sparbüchse. Damit kommen wir natürlich nicht weit. Deshalb bitten wir Dich/Euch um eine Spende. Wir wollen auch in Zukunft tausende Flyer, Bierdeckel, Briefkastenaufkleber, „Braune Säcke“ u. ä. für den Straßenwahlkampf herstellen, Treffen und Infoabende organisieren sowie Bildungsarbeit durchführen.  

Kein Raum für Rassismus! – Refugees Welcome

Benefizfestival Für den 29. Oktober 2016 hatte das „Compact“-Magazin, das sich mit seinen rassistischen, nationalistischen und demokratiefeindlichen Positionen zum Sprachrohr der rechtspopulistischen AfD und der PEGIDA-Bewegung entwickelt hat, eine Konferenz in Köln mit dem Titel „Für ein Europa der Vaterländer – Gegen Islamisierung und Fremdherrschaft!“ angekündigt. Nachdem wir den von Compact geheim gehaltenen Veranstaltungsort – die Sartory Säle – recherchiert hatten, informierten wir Herrn Sartory über den politischen Hintergrund. Daraufhin kündigte er den Vertrag mit Compact. Darüber hinaus beschlossen wir gemeinsam, anstelle der Hetzveranstaltung ein buntes Benefiz-Kulturfestival an diesem Tag in den Sartory-Sälen zu organisieren. Dies wird nun am 29.10.2016 ab 18:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) stattfinden. Die Einnahmen aus dem Einlass werden an sea-watch – ein ziviler Seenotrettungsdienst für Geflüchtete auf dem Mittelmeer – gespendet. Der Eintrittspreis beträgt: 7,- EUR zzgl. Vorverkaufsgebühr. Der Soli-Preis beträgt: 10,- EUR zzgl. Vorverkaufsgebühr. Ein Teil der Vorverkaufsgebühren wird von KölnTicket ebenfalls gespendet. Karten können in Kürze über KölnTicket bezogen werden. Impressionen vom Benefizfestival HIER  

Eitorf gegen IA

Am vergangenen Dienstag, den 31.05.2016 stellte sich Eitorf der „Identitären Aktion“, die Gruppierung rund um Melanie „Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat…“ Dittmer, lautstark gegenüber. Rund 260 Schüler*innen, Jugendliche, Politiker*innen und Junggebliebene stellten sich gegen Dittmer und Co. Wir gratulieren dem Aktionsbündnis „Eitorf bleibt bunt“ zu diesem Erfolg. Neben Eitorf haben Dittmer und die Identitären auch für Hennef und Bonn Demos angemeldet. Selbstverständlich werden sie vor Ort nicht allein bleiben, so sind bereits in Hennef und Bonn Gegendemonstrationen angemeldet.  

Pro-NRW versinkt im Chaos – Parteiausschlussverfahren gegen Dominik Roeseler

Es geht zu wie in einer schlechten Seifenoper bei Pro NRW. Auf der Vorstandssitzung am 10.02.16 muss es heiß hergegangen sein. Beleidigungen, verbale und körperliche Attacken zwischen Bastian Pufal, Horst Roeseler und anderen Pro NRWlern waren offen-sichtlich eskaliert. Hier ein Auszug aus Dominik Roeselers Schilderungen: „Und gestern war es also wieder Bastian Pufal, der Vorstandsmitglieder in übelster Art und Weise beschimpfte, bespuckte und körperlich anging. Aus einem beiläufigen Gespräch nach der Vorstandssitzung heraus eskalierte Pufal eruptiv und beleidigte das Vorstandsmitglied Holm Teichert u.a. als „Hurensohn“ und drohte mit Gewalt. Kurze Zeit später rannte er im manischen Wahnsinn durch die Geschäftsstelle und brüllte lauthals in übelster Gossenmanier herum. Dabei rief er auch antisemitische Parolen.

Es knallt schon wieder bei „Pro NRW“

Es hat mal wieder geknallt bei „Pro NRW“, wohl im wahrsten Sinne des Wortes. Heute schreibt Dominik Horst „Hogesa“ Roeseler auf seiner Facebook-Seite: +++EKLAT NACH PRO NRW-Vorstandssitzung+++ „Heute ist es erneut zu einem Eklat mit Handgreiflichkeiten und wüsten Beschimpfungen gekommen. Wieder war es nach einer Vorstandssitzung. Wieder war es Bastian Pufal. Und wieder unterlässt es der Parteivorsitzende Markus Beisicht die Konseqzenzen zu ziehen. Ich werde jetzt eine Nacht darüber schlafen und mich morgen im Laufe des Tages ausführlich zu Wort melden. Fakt ist: In dieser Art und Weise sowie mit diesem Vorsitzenden geht es nicht weiter.“ Wir dürfen gespannt sein, wer am Ende übrig bleibt. Übernimmt Roeseler das Ruder bei „Pro NRW“ oder schmeißt Beisicht ihn raus und macht mit seinen letzten 5 Getreuen weiter? So oder so, es macht Spaß zuzusehen, wie „Pro NRW“ (endlich) untergeht.