Alle Artikel in: Kommunalwahl in Köln

Berichte zu den „Pro Köln“-Kundgebungen am 15.05. in Gremberg und Zollstock

Morgens gegen 9.40 Uhr baute PK in einem Eckchen am Markt in Gremberg ihren Baldachin auf, eingeklemmt zwischen Verkehrsschild und Marktwagenrückseite. Uckermann machte wie üblich etwa eine dreiviertel Stunde den Alleinunterhalter, drei weitere „Pro’s“ um ihn, während Fiedler und ein anderer um den Platz ein paar Plakate aufhingen. In „ihrem besten Stadtteil“(Uckermann) gelang es ihnen, etwa fünf Gesinnungsfreunden Faltblätter zuzustecken. Von der Kampagne waren wir anfangs zu fünft vor Ihnen da, mit Transparent, Pfeifen und Braunsack, der jedoch kaum zum Einsatz kam, weil die Leute auf dem Markt sowieso nichts mit „Pro Köln“ zu tun haben wollten. Unsere Infoblätter wurden gut genommen und wie so oft, sammelte sich nach und nach ein buntes Völkchen von „Pro Köln“-Gegnerinnen, die mit ihrer Meinung auch nicht hinter dem Berg hielten. Ein junger Nachbar hatte sogar sein (Fußball)Megaphon mitgebracht und bot Uckermann Paroli.

„Pro Kölns“ Märchenstunde:

„Sensationeller Zuspruch in der Schildergasse“ vermeldet „Pro Köln“ auf ihrer Internetseite. Tatsächlich hatte „Pro Köln“ dort gestern (14.05.14) einen Stand, zu dem sie ihre gesamte aktive Belegschaft – sprich: 10 Leute -, mobilisiert hatten. Sehr kurzfristig erfuhren wir davon und konnten zunächst nur wenige AktivistInnen dorthin mobilisieren. Allerdings war das auch kaum noch notwendig, denn bei unserem Eintreffen war der Stand bereits von heftig protestierenden PassantInnen umringt. Als dann noch der „Braune Sack“ dazu kam, herrschte das gewohnte Bild: Wütend plärrende „Pro Kölner“ am Mikrofon, umringt von empörten PassantInnen und „Kein Veedel für Rassismus“-AktivistInnen, die sich die rassistische Hetze nicht bieten lassen. Äußerst dünnhäutig zeigte sich besonders Tony Fiedler gegenüber dem „Braunen Sack“, den er vergeblich zu entwenden versuchte. Die Fotos auf der „Pro Köln“-Internetseite sollen den großen Zuspruch der Bevölkerung belegen. Ein kleines Problem verschweigt „Pro Köln“ allerdings: es handelte sich ausschließlich um GegendemonstrantInnen ;o)

Safe the date: Laut gegen den Fackelmarsch von „Pro NRW“

Bitte vormerken, weitersagen, weiterleiten, mobilisieren in Euren Zusammenhängen: „Pro NRW“ will am 23.05.14 um 17:00 Uhr ihren Wahlkampf in Köln abschließen mit einem Fackelmarsch vom geplanten Asylbewerberheim auf der Xantenerstr. (auf dem Stück zwischen Amsterdamer Straße und Niehler Straße) zum ehemaligen Versorgungsamt in Nippes. Das müssen wir gemeinsam verhindern. Der Aufruf folgt in Kürze.

„Pro Köln“ Wahlkampftour „86 Veedel – und keiner hört zu“ geht weiter

Auch heute wurden die Wahlkampfkund- gebungen von „Pro Köln“ massiv gestört. Am Wochenmarkt in Vingst wurde „Pro Köln“ um 11:30Uhr bereits von AktivistInnen mit Transparent erwartet. Die Polizei schickte Jörg Uckermann und seinen Chauffeur (mehr „Pro Kölner“ kamen nicht!) in die hinterste Ecke des Marktes. Dort konnte Uckermann in strömendem Regen lediglich den Bäumen seine Weißheiten darbieten. Um 14:30 Uhr stand Uckermann in Kalk 40 AntifaschistInnen gegenüber. Die Kundgebung fand in der Nähe eines Hotels statt, in dem Flüchtlinge untergebracht sind. Außer den Gegendemon- strantInnen gab es keinerlei Publikum für Uckermanns Hetze. Die Wahlkampftruppe von „Pro Köln“ ist deutlich zusammengeschrumpft. Scheinbar gibt es erhebliche Abnutzungserscheinungen bei „Pro Köln“, nachdem fast alle Kundgebungen be- oder verhindert wurden. Für morgen, Mittwoch, 14.05.14, sind keine Kundgebungen angemeldet. Es kann aber sein, dass Uckermann und Co. mit einem Lautsprecherwagen unterwegs sind. Also haltet Augen und Ohren offen und informiert uns, wenn ihr „Pro Köln“ in eurem Viertel seht.

Köln-Kalk Verbot für „Pro Köln“ und AfD

11.05.2014/Köln. Gestern trotzten zahlreiche Engagierte dem be…scheidenden Wetter. In Köln-Kalk setzte das Bündnis „Schäl Sick gegen Rassismus“ Zeichen mit einer Großbuchstabenaktion gegen das „braune Gedankengut“ von „Pro Köln“ und AfD. Es wurden zahlreiche Flugblätter verteilt und mit Redebeiträgen auf sich aufmerksam gemacht.    

Fortuna Fans gegen rechten Wahlkampf

11.05.2014/Köln. Nachdem die Südkurve des 1. FC Köln beim letzten Heimspiel bereits deutlich gezeigt hat, was sie von der selbst ernannten Bürgerbewegung „Pro Köln“ hält, nämlich nix. Solidarisierten sich am gestrigen Samstag auch im Kölner Südstadion Fans des SC Fortuna Köln mit der Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“ und den Protesten gegen den rechten Wahlkampf. Da die Fortuna aufgrund eines Ausgleichstreffers kurz vor Schluss erneut ihre Meisterfeier verschieben musste, nutzen einige Fans ihr Feuerwerk im Anschluss zur Müllverbrennung.

25 Mayıs`ta “Pro Köln”e oy yok!

Son belediye seçimlerinde “Pro Köln”, belediye meclisinde 5 koltuk kazandı. Bunun sonucu olarak bu parti ciddi vergi desteği aldı. Gelecekte bunun önüne geçilmesini zorunlu kılan birçok neden var. İşte bunlardan üçü: Irkçı kışkırtmalar temel bir hak değildir. 10 yıldan beri kendilerini “Yurttaş Hareketi” olarak ilan eden “Pro Köln” Inisiyatifi belediye meclisinde temsil ediliyor ve buradaki toplantıları müslümanlara ve mültecilere karşı ırkçı kışkırtmaların aracı olarak kullanıp yaygınlaştırıyor. Kölnlüler’in acil sorunlarını çözmek için, “Pro Köln”den yeni düşünsel açılımlar ve öneriler umut etmek ise, boşuna bir çabadır. Eksik konut sorunu, ödenemez düzeydeki yüksek kira fiyatları, eksik Kita yerleri ve az sayıdaki Gesamtschuleler ya da çalışanların işten çıkarılması konularını ele almak yerine “Pro Köln”ün gündemi sadece mülteci, müslüman ve solcu düşmanlığından ibaret. Bu gruplar tüm sosyal sorunların günah keçisi olarak ilan ediliyorlar.

„Pro Köln“ sagt erneut Wahlkampfkundgebungen ab

08.05.2014/Köln. Heute morgen wollte die extrem rechte Gruppierung „Pro Köln“ eine Wahlkampfkundgebung in Bocklemünd durchführen. Aber, keiner da! Die haben bestimmt wichtigeres zu tun??? Zudem erfahren wir durch mehrere Quellen, dass die „Pro’s“ alle Wahlkampfkund- gebungen für heute abgesagt haben. Also wir sind bestens vorbereitet und bleiben wachsam. KEIN VEEDEL FÜR RASSISMUS