Alle Artikel mit dem Schlagwort: Antifa

Redebeitrag von Jana Herrmann, Bundesvorsitzende der SJD-Die Falken

-Es gilt das gesprochene Wort.- Hallo Zusammen beim Antifa-Straßenfest, ich möchte mich nicht nur bei den Kölner Falken bedanken und bei den Leuten von „Kein Veedel für Rassismus“, die das Fest hier heute möglich gemacht haben. Ich möchte mich vor allem bei euch allen hier bedanken oder euch eher Respekt zusprechen, dass ihr euch getraut habt heute hier her zu kommen, zu einer Veranstaltung, die das Wort Antifa im Namen hat. Irgendwie scheint es so zu sein, dass das Wort Antifa einigen Leuten Angst macht, irgendwie respekteinflößend ist, wie bei Lord Voldemort: „Die deren Namen und Strukturen nicht genannt werden dürfen“. Von antifaschistischer Arbeit zu reden ist komischerweise nichts, was man an der Kaffeetafel bei Oma macht oder das man sich gut in die Bewerbungsunterlagen reinschreiben könnte. Man kriegt dann gleich so Blicke als würde man gleich die Sturmhaube aufsetzen und die Terrassentür einschmeißen. Dabei ist es gerade jetzt, in Zeiten, in denen die Realitäten gerne verdreht werden, wichtig, die Dinge beim Namen zu nennen. Das heißt aus meiner Sicht antifaschistisches Engagement zu benennen als …

Tag für Tag das Ganze hinterfragen

Antifa-Kundgebung und Fest Unter dem Motto „Tag für Tag das Ganze hinterfragen“ richten die Kölner Falken am 14. Juli 2018 ab 12 Uhr eine antirassistische Kundgebung und Workshops aus.  Neben Redebeiträgen von Jana Herrmann, Bundesvorsitzende der SJD-Die Falken, einer*m Aktiven von „Kein Veedel für Rassismus“ und der bundesweiten Kampagne „NIKA – Nationalismus ist keine Alternative“. Unterstützung erhalten wir von den folgenden Künstler*innen, auf unserer kleinen Bühne vor der Bottmühle: – Chanson Trottoir – Red Eye – GEDRÄNGEL – Rotznas feat. Moody St. Louis In der Bottmühle (Severinswall 32, 50678 Köln) wird die aktuelle Ausstellung der VVN-BdA: „Neofaschismus in Deutschland“ zu sehen sein. Am gleichen Tag werden ab mittags, in der Bottmühle, folgende Workshops angeboten: – StammtischkämpferInnen Schulung (Weitere Infos in Kürze) – Gedenken im Alltag | Stolpersteine (Weitere Infos in Kürze) – Smash patriarchy! – Feminismus und Anti-Sexismus (Weitere Infos in Kürze) – Nationalismus ist keine Alternative (weitere Infos folgen) In der Bottmühle wird es Getränke und auf dem ersten Plateau Gegrilltes geben, gegen eine Spende. Das Basteln kommt natürlich nicht zu kurz! Es wir …

Spendenaufruf – „Kein Veedel für Rassismus“

© Redaktion Kein Veedel für Rassismus In den vergangenen Monaten haben viele daran mitgewirkt, die Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“ inhaltlich neu aufzustellen, so dass wir 2017 erneut loslegen können. Aus dem erfolgreichen Jahr 2014, in dem wir und viele andere „Pro Köln“ eine Wahlniederlage bereiten konnten, haben wir noch 250,- Euro in unserer Sparbüchse. Damit kommen wir natürlich nicht weit. Deshalb bitten wir Dich/Euch um eine Spende. Wir wollen auch in Zukunft tausende Flyer, Bierdeckel, Briefkastenaufkleber, „Braune Säcke“ u. ä. für den Straßenwahlkampf herstellen, Treffen und Infoabende organisieren sowie Bildungsarbeit durchführen.  

Eitorf gegen IA

Am vergangenen Dienstag, den 31.05.2016 stellte sich Eitorf der „Identitären Aktion“, die Gruppierung rund um Melanie „Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat…“ Dittmer, lautstark gegenüber. Rund 260 Schüler*innen, Jugendliche, Politiker*innen und Junggebliebene stellten sich gegen Dittmer und Co. Wir gratulieren dem Aktionsbündnis „Eitorf bleibt bunt“ zu diesem Erfolg. Neben Eitorf haben Dittmer und die Identitären auch für Hennef und Bonn Demos angemeldet. Selbstverständlich werden sie vor Ort nicht allein bleiben, so sind bereits in Hennef und Bonn Gegendemonstrationen angemeldet.  

Das ist alles nur geklaut…

Wer braucht noch Daily Soaps, wir haben ja Pro NRW.Vor dem Bonner Amtsgericht kam es gestern auf den Tisch: Der ehemalige Bonner Ratsherr für Pro NRW, Detlef Schwarz, hatte 2014 sein Ratsmandat an Christopher von Mengersen verkauft. In einer schriftlichen Vereinbarung hatten die beiden festgelegt, dass Schwarz bis zum Ende der Ratsperiode monatlich 560,- € von von Mengersen bekommt, also ca. 30.000,-€. Nicht schriftlich festgelegt, aber ganz offensichtlich so vereinbart hatten die beiden, dass Schwarz dafür sein Ratsmandat an von Mengersen abtritt. Das Problem: Nach der ersten Rate stellte von Mengersen seine Zahlungen ein, worauf Schwarz nun vor Gericht zog, um das ausstehende Geld einzutreiben. Für den Richter des Amtsgerichtes war die Sache allerdings klar:„Für mich ist das ein Mandatsverkauf“, so Richter Stollenwerk, und damit sittenwidrig. Der Klage von Schwarz wird demnach nicht stattgegeben, das Urteil wird am 03.02. 2016 gefällt. Ob dieser Kuhhandel für von Mengersen noch weitere Konsequenzen hat, wird nach Auskunft des Stadt-Vizesprechers nach Erhalt des Urteils geprüft werden.

Pro-NRW versinkt im Chaos – Parteiausschlussverfahren gegen Dominik Roeseler

Es geht zu wie in einer schlechten Seifenoper bei Pro NRW. Auf der Vorstandssitzung am 10.02.16 muss es heiß hergegangen sein. Beleidigungen, verbale und körperliche Attacken zwischen Bastian Pufal, Horst Roeseler und anderen Pro NRWlern waren offen-sichtlich eskaliert. Hier ein Auszug aus Dominik Roeselers Schilderungen: „Und gestern war es also wieder Bastian Pufal, der Vorstandsmitglieder in übelster Art und Weise beschimpfte, bespuckte und körperlich anging. Aus einem beiläufigen Gespräch nach der Vorstandssitzung heraus eskalierte Pufal eruptiv und beleidigte das Vorstandsmitglied Holm Teichert u.a. als „Hurensohn“ und drohte mit Gewalt. Kurze Zeit später rannte er im manischen Wahnsinn durch die Geschäftsstelle und brüllte lauthals in übelster Gossenmanier herum. Dabei rief er auch antisemitische Parolen.

Es knallt schon wieder bei „Pro NRW“

Es hat mal wieder geknallt bei „Pro NRW“, wohl im wahrsten Sinne des Wortes. Heute schreibt Dominik Horst „Hogesa“ Roeseler auf seiner Facebook-Seite: +++EKLAT NACH PRO NRW-Vorstandssitzung+++ „Heute ist es erneut zu einem Eklat mit Handgreiflichkeiten und wüsten Beschimpfungen gekommen. Wieder war es nach einer Vorstandssitzung. Wieder war es Bastian Pufal. Und wieder unterlässt es der Parteivorsitzende Markus Beisicht die Konseqzenzen zu ziehen. Ich werde jetzt eine Nacht darüber schlafen und mich morgen im Laufe des Tages ausführlich zu Wort melden. Fakt ist: In dieser Art und Weise sowie mit diesem Vorsitzenden geht es nicht weiter.“ Wir dürfen gespannt sein, wer am Ende übrig bleibt. Übernimmt Roeseler das Ruder bei „Pro NRW“ oder schmeißt Beisicht ihn raus und macht mit seinen letzten 5 Getreuen weiter? So oder so, es macht Spaß zuzusehen, wie „Pro NRW“ (endlich) untergeht.

AfD – und Tschüss

35 AfD-lerInnen verteilten heute auf dem Bahnhofsvorplatzvorplatz rassistische Propaganda unter dem Motto „Deutsche Staatsgrenzen schützen, Zuwanderung kontrollieren, Dublin konsequent umsetzen“. Antifaschistische Proteste gab es leider nur wenige, dafür aber kreative. Der Bahnhofsvorplatz wurde großflächig per Kreide mit Parolen gegen die AfD und gegen Rassismus bemalt.  

Gemeinsam gegen Rassismus

In Folge nun die unterschiedlichen Treffpunkte, Kundgebungen und Uhrzeiten am Sonntag den 25.10.2015: ++++ „Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis“ Gemeinsam sind wir stark. Deshalb schlagen wir eine gemeinsame Anreise zu unserer angemeldeten Kundgebung in Köln-Deutz vor. Treffpunkte zur gemeinsamen Anreise: 10:40 Uhr (Pünktlich!) – Köln-Süd Bf – Ehrenfeld Bf – Kalk Post – Köln-Mülheim Bf Infos zu den Anreisetreffpunkten in Köln und NRW Wichtig: Die Anreisenden sollen an den oben aufgeführten Bahnhöfen aussteigen. „Köln stellt sich quer“ und „Arsch Huh“ 12:00 Uhr Auftaktkundgebung auf dem Heumarkt – danach folgt ein Demonstrationszug. ++++ Im Oktober 2014 marschierten etwa 5.000 Neonazis und Hooligans unter dem Namen „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) in der Kölner Innenstadt auf, und konnten besonders am Eigelstein und im Kunibertsviertel nahezu ungehindert Anwohner*innen und migrantische Geschäftsleute, Passant*innen und Journalist*innen angreifen, ungeahndet den Hitlergruß zeigen und braune Parolen skandieren. Die Polizei, die diese Demon-stration trotz aller Warnungen völlig unterschätzt hatte, stand dem Mob hilflos gegenüber. Auch Antifaschist*innen waren damals nicht in der Lage, dem etwas entgegen zu setzen.