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Rassismus und Ausgrenzung in unserem Alltag

„Jede*r kann es in Deutschland zu etwas bringen, wenn er oder sie sich nur genügend anstrengt!“ Stimmt das eigentlich? Wo kommen Menschen auch in Deutschland schnell an ihre Grenzen und wo kommen diese Grenzen eigentlich her? In unserem Workshop wollen wir spielerisch und gemeinsam Antworten darauf finden und abschließend unsere eigene Schlagfertigkeit testen. Wie stellen wir uns Rassismus und Ausgrenzung entgegen? 9.5.2019 Feuerwache, Versammlungssaal, 19 Uhr Alle Aktiven können teilnehmen, gerne aber auch Interessierte. Bitte schreibt eine Mail an: kontakt@keinveedelfürrassismus.de

Ein Veedel für… – Positive Statements im Veedel setzen

In diesem Workshop wollen wir Ideen entwicklen, wie wir mit einfachen Mitteln positive Statements im Veedel setzen können. Außerdem: Was tun, wenn die AfD im Veedel Werbung für die Europawahl macht? 4.4.2019 Feuerwache, Versammlungssaal, 19 Uhr Alle Aktiven können teilnehmen, gerne aber auch Interessierte. Bitte schreibt eine Mail an: kontakt@keinveedelfürrassismus.de

Internationaler Tag gegen Rassismus

Stadtweite Aktion in den Veedeln Treffpunkte: 14:00 Uhr Chlodwigplatz, Wilhelmsplatz , Ageneskirche, Kalker Post, Wiener Platz, Chorweiler, Ausgang U-Bahn / Londoner Platz Probsteigasse 44-46, Bahnhof Ehrenfeld (Ehrenfeldgürtel/Ecke Stammstraße) Sülz-Klettenberg, Emmastr/Sülzburgstr, 16:00 Uhr Gemeinsames Abschlussbild vor dem Dom   #MACH MIT Mit vielen zusammen ein Statement setzen. Wie? Schau unseren kleinen Film.   Weitere Infos auf unserer Aktionsseite HIER.

Rechte Gewalttäter stoppen – Köln bleibt tolerant und weltoffen!

Dringender Aufruf den rechten Gewalttätern der „Internationalen Kölschen Mitte“ am Sonntag, 25.11.2018, nicht die Straße zu überlassen! Am kommenden Sonntag, den 25.11.2018, wollen Dennis Mocha und seine Gruppe „Internationale Kölsche Mitte“ mit einer Kundgebung und anschließendem Marsch vom Bahnhofsvorplatz aus erneut ihren Gebietsanspruch für Köln deutlich machen. Unterstützt werden sie dabei auch vom HOGESA Anmelder Roeseler und seiner rechten Hooligangruppe „Mönchengladbach steht auf“. In der Hoffnung, den Gegenprotest unterlaufen zu können, haben sie die Veranstaltung erst kurzfristig veröffentlicht. Köln gegen Rechts ruft dazu auf, Dennis Mocha und seinen Kamerad*innen diesen Plan zu durchkreuzen und sich den Rechtsextremen am Sonntag entschlossen in den Weg zu stellen! Köln bleibt tolerant und weltoffen! Internationale Kölsche Mitte – wer ist das? Die Internationale Kölsche Mitte ging aus dem Begleitschutz e.V. hervor. Bei dieser Gruppe handelt es sich um einen Zusammenschluss extrem rechter Hooligans. Seit 2014 politisieren sich extrem rechte Hooligans zunehmend und versuchen durch Demonstrationen und Kundgebungen No-Go-Areas für – aus ihrer Sicht – Andersdenkende und Nicht-Deutsche zu schaffen. Ihren Gebietsanspruch formulieren sie aggressiv. Sie haben enge Kontakte zu …

Heftige Ausschreitungen bei Demonstration gegen den Migrationspakt der „Patrioten NRW“ in Düsseldorf

Rechte greifen GegendemonstrantInnen an, mindestens eine Person verletzt 450 TeilnehmerInnen zählte die Kundgebung und Demonstration der „Patrioten NRW“ gegen den Migrationspakt heute in Düsseldorf. Mindestens ein Drittel davon gehörte dem extrem rechten Hooligan-Spektrum an. Mit dabei auch der Kölner „Begleitschutz e.V./Internationale Kölsche Mitte um Dennis Mocha. Nach einer Auftaktkundgebung mit RednerInnen der unterstützenden Gruppierungen wurde der beginnende Demonstrationszug zunächst kurz von einer kleinen Sitzblocke gestoppt. Als die Blockade von der Polizei beiseite geschoben worden war, setzte sich die Demonstrationsspitze fast unbegleitet von Polizei in Bewegung. Als die Demonstration nach 50 Metern auf weitere GegendemonstrantInnen traf, wurden diese sofort von Teilnehmern der rechten Demonstration angegriffen. Mindestens ein Gegendemonstrant erhielt Gesichtsverletzungen und musste von Sanitätern behandelt werden. Mit Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray drängte die Polizei den rechten Mob zunächst zurück, es kam aber zu weiteren Angriffsversuchen seitens der Rechten. Mehrere Personen wurden Ingewahrsam genommen. In die Auseinandersetzungen war auch der angeblich so friedliebende Begleitschutz e.V./Internationale Kölsche Mitte um Dennis Mocha verwickelt. Mocha, der außerdem Pressefotografen bedrohte und bespuckte, konnte von seinen Begleitern nur mühsam von gewalttätigen …

Klägliche bundesweite Mobilisierung der Identitären in Bonn

  Die Identitäre Bewegung demonstrierte heute auf dem Platz der Nationen in Bonn gegen den UN-Migrationspakt. Die bundesweite Demonstration mobilisierte allerdings nur ca. 300 TeilnehmerInnen, die aus dem gesamten Bundesgebiet und Österreich angereist waren. Und viel geboten wurde nicht, für die teilweise lange Anreise: Schon nach 40 Minuten wurde die Kundgebung nach Reden von Edwin Hintsteiner (Identitäre Österreich) und Melanie Schmitz (Identitäre/Kontrakultur Halle) beendet. Beidseitig umzingelt von mehreren Hundert GegendemonstrantInnen und jenseits jeglicher Öffentlichkeit dürfte sich der Spaßfaktor für die Identitären in Grenzen gehalten haben. Überflüssig!!  

Köln 29.09. – Dem rechten Mob nicht die Straße überlassen

Kundgebung gegen den rechten Aufmarsch Gemeinsam gegen Rechtsruck und für eine offene Gesellschaft Am 29.09. rufen erneut Leute aus dem Umfeld des „Begleitschutzes Köln“ zu einer Kundgebung am Breslauer Platz auf. Kurz nach den Ereignissen in Chemnitz versuchten sie schon einmal sich in der Kölner Innenstadt zu treffen. Motiviert von den dortigen Hetzjagden wollten sie auch in Köln spontan durch die Straßen ziehen. Erst durch antifaschistische Mobilisierung zur Gegenkundgebung waren sie gezwungen ihren spontanen Auflauf bei der Polizei anzumelden und sahen sich einer Überzahl von 600 Gegendemonstranten*innen gegenüber. Einige der Teilnehmenden waren bereits von den Übergriffen am Ebertplatz oder von der selbsternannten Bürgerwehr bekannt, die schon im Januar 2016 Menschen am Kölner Hauptbahnhof jagte und dabei 7 Migranten verletzte. Jetzt versuchen sie erneut mit längerer Planung und weiterer Unterstützung aus dem rechten Lager, auch aus dem Umland, in Köln aufzulaufen. Unter dem Motto „Für ein friedliches Miteinander“ wollen sie am 29.09. eine Kundgebung und vielleicht auch Demo auf der bekannten HOGESA-Strecke veranstalten. Die Symbolik des Aufrufs erinnert stark an die Dresdner PEGIDA – durchgestrichenes Hakenkreuz, …

Köln zeigt Haltung

Nach der Auftaktkundgebung am Dom schlossen sich Tausende der Demonstration an. Reibungslos ging es durch die Altstadt. Auf beiden Bühnen konnten wir emotionale und wichtige Reden hören. Wir sehen uns wieder am 29.09.2018 wenn der „braune Mob“ wieder versuchen möchte in Köln Fuß zu fassen. Klar ist, dass wir ihnen erneut die Stirn bieten. Weitere Infos zum 29. September 2018 HIER

Rechter Mob gestoppt

Der Versuch des rechten „Begleitschutz e.V.“, in Köln pogromartige Verhältnisse wie in Chemnitz zu schaffen, endete heute kläglich. Dem Aufruf von antifaschistischen Gruppen waren über 600 Menschen gefolgt, nachdem „Köln gegen Rechts“ die rechte Mobilisierung veröffentlicht hatte. Dabei handelte es sich nicht um eine Auseinandersetzung zwischen Rechts und Links , wie es verschiedene Kölner Medien gemeldet hatten, sondern um die eindeutige Aussage: Zustände wie in Chemnitz werden wir in Köln nicht zulassen. Erst durch die Veröffentlichung von „Köln gegen Rechts“ waren Medien und Polizei auf die rechte Mobilisierung aufmerksam geworden. Nachdem sich das klägliche Häuflein der Rechten eine Stunde ohne Reden, Musik oder sonstiges Programm gelangweilt hatte, löste sich die Versammlung auf. Es war ein großer Erfolg, dass innerhalb kürzester Zeit so viele Menschen zu der Gegenkundgebung mobilisiert werden konnten. Wir bleiben auch in Zukunft dabei: Kein Fußbreit den Faschisten!        

#DayOrange in Köln

In den letzten Wochen waren fast 50.000 Menschen als Teil der Seebrücke – Schafft sichere Häfen Kampagne auf den Straßen. Jetzt geht*s weiter: In vielen deutschen und europäischen Städten werden wir am 04.08. den DAY ORANGE zelebrieren. Werdet Teil davon und plant selbst eine Aktion in eurer Stadt, die Solidarität mit Menschen auf der Flucht und der Seenotrettung zeigt. Nutzt die Symboliken von Brücken, Wasser und der Farbe Orange. Bringt eine orangene Fahne zu eurem Rathaus, um die Bürgermeister*innen aufzufordern, eure Stadt als solidarisch zu erklären. Flutet einen zentralen Platz mit Papierschiffen. Organisiert eine Demo oder Kundgebung. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. DAY ORANGE in Köln Auch in Köln wollen wir an diesem Tag an vielen Orten sichtbar werden. Jede*r kann aktiv werden. Ob zu Hause, im Sportverein, in der Stammkneipe oder im Betrieb. Wir rufen dazu auf, an Balkonen, Fahrrädern, Autos, Plätzen, Straßen und Brücken, am Rathaus, überall entlang des Rheins und in der Stadt, orangene Bänder, Wimpel, Ballons, Transparente oder was ihr gerade zur Hand habt, sichtbar zu machen. Färbt Haus, Hof …